NIDWALDEN: Nachtstern soll aus dem Kulturfonds finanziert werden

Der Nachtstern soll auch künftig fahren – dank Geld aus dem Kulturfonds. Doch die Idee eines Landrats kommt nicht überall gut an.

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Von Luzern aus fahren Nachtbusse der vbl oder der Nachtstern in verschiedene Richtungen. (Symbolbild) (Bild: Archiv / Neue LZ)

Von Luzern aus fahren Nachtbusse der vbl oder der Nachtstern in verschiedene Richtungen. (Symbolbild) (Bild: Archiv / Neue LZ)

Freitag- und Samstagnachts mehrmals mit dem Nachtstern von Luzern nach Nidwalden – mitfinanziert aus dem Kulturfonds. Das ist die Idee des Wolfenschiesser FDP-Landrates Sepp Durrer. Damit sollen die Nidwaldner Nachtschwärmer auch künftig sicher und bequem von ihrem Ausgang in Luzern heimkehren. Bekanntlich hatte das Kantonsparlament Ende Juni keine Gelder mehr für das Angebot gesprochen. Betroffen sind die Kurse ab Luzern um 1.15 Uhr nach Stans und 2.30 Uhr nach Engelberg (via Stans), die auf den neuen Fahrplan vom 14. Dezember ersatzlos gestrichen werden.

Kulturkommission kritisiert Idee

Künftig soll der Bus je zweimal bis nach Seelisberg und zweimal nach Wolfenschiessen fahren, um das Angebot attraktiver zu machen und den Auslastungsgrad zu erhöhen, schlägt Sepp Durrer vor. Der Antrag dürfte es bei der Kulturkommission schwer haben. «Wir fördern das kulturelle Schaffen. Der Nachtstern hat im engeren Sinne nichts mit Kulturförderung zu tun», erklärt Stefan Zollinger, Leiter des kantonalen Amts für Kultur und Geschäftsführer der Kulturkommission.

Matthias Piazza

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