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NIDWALDEN: Neue Karte: Bürgenberg hat im Hosensack Platz

Die gesamte Region rund um den Bürgenstock ist nun kompakt auf einer Karte abgebildet – mitsamt all ihren touristischen Perlen. Damit wird eine Angebotslücke geschlossen.
Matthias Piazza
Sie kamen mit der neuen Karte auf unsere Redaktion (von links): Josef Lussi, Präsident Nidwalden Tourismus, Claudio Bortoluzzi, Gemeinderat Stansstad, und Sepp Barmettler, Geschäftsführer Tourismus Buochs-Ennetbürgen. (Bild: Markus von Rotz (Stans, 18. Januar 2018))

Sie kamen mit der neuen Karte auf unsere Redaktion (von links): Josef Lussi, Präsident Nidwalden Tourismus, Claudio Bortoluzzi, Gemeinderat Stansstad, und Sepp Barmettler, Geschäftsführer Tourismus Buochs-Ennetbürgen. (Bild: Markus von Rotz (Stans, 18. Januar 2018))

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Was kann ich in der Region Bürgenberg alles unternehmen? Antwort auf diese scheinbar häufig gestellte Frage von Touristen liefert ab sofort die Karte «Erlebnis Bürgenberg». Sie zeigt die Region um den Bürgenstock mit ihrer Topografie von zwei Seiten – einmal vom Vierwaldstättersee und einmal von Buochs-Ennetbürgen her. Farbige Linien und Punkte zeigen den Standort von Restaurants, Hotels und Sehenswürdigkeiten. Es gibt Wandervorschläge und Informationen zum öffentlichen Verkehr, über Stansstad, Buochs, Ennetbürgen und das neue Bürgenstock-Resort. Und dies sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch.

In einer ersten Auflage von 25 000 Exemplaren ist die Karte ab Februar bei den Standortgemeinden Stansstad, Ennetbürgen, Buochs, am Bahnhof Stans sowie in den Restaurants und den übrigen touristischen Partnern erhältlich. Zudem erhalten die Ennetbürger und Stansstader eine Karte zusammen mit dem nächsten Gemeindemagazin.

Alternative zum Fünfsterne-Ambiente

«Die Karte ist in meinen Augen ein gelungenes Beispiel, wie der Tourismus funktionieren soll», lobt Josef Lussi-Waser, Präsident von Nidwalden Tourismus. Die Institution hat die Karte zusammen mit dem Tourismusverein Buochs-Ennetbürgen, der Gemeinde Stansstad, dem Bürgenstock-Resort und dem Kurverein Kehrsiten erarbeitet. «Ein Seminarteilnehmer auf dem Bürgenstock findet auf dieser Karte geeignete Wanderwege, um den Kopf zu durchlüften und innert nützlicher Zeit wieder zurück zu sein», macht Lussi ein Beispiel. Auch Sepp Barmettler, Geschäftsführer von Tourismus Buochs-Ennetbürgen, ist vom Ergebnis überzeugt. «Die Erlebnis-Karte deckt die Tourismusregion vollständig ab. Danach fragten die Leute bisher vergeblich, nachdem eine ähnliche, allerdings nicht so ausführliche Karte seit Jahren nicht mehr erhältlich ist.»

Roland Blättler, Präsident des Kurvereins Kehrsiten, spricht von einer Lücke im touristischen Angebot, die nun geschlossen worden sei. «Das Gebiet ist perfekt und liebevoll mit allen Details abgebildet. Wer genug vom Fünfsterne-Ambiente auf dem Bürgenstock hat, findet dank der Karte genug Alternativen in der Nähe.» Und der Stansstader Gemeinderat Claudio Bortoluzzi ergänzt: «Die Touristen finden auch praktische Informationen für Rollstuhlgängige und zu Wandervorschlägen oder Attraktionen, wie etwa der Hängetreppe.»

Erna Blättler-Galliker, Geschäftsführerin vom federführenden Nidwalden Tourismus, ist überzeugt, dass das Bedürfnis nach einer solchen Karte vorhanden ist. «Die Wanderer fragten sich beispielsweise, ob der Hammetschwand-Lift bis zum See hinunterfährt, da dies auf normalen zweidimensionalen Karten nicht genau ersichtlich war. Auf unserer plastischen Karte sind die topografischen Verhältnisse viel besser dargestellt.»

Entsprechend aufwendig sei der Herstellungsprozess gewesen. Während rund vier Monaten wurden gegen tausend Daten zusammengetragen und in Form von Linien und Punkten präzise eingezeichnet. Den Effekt der dreidimensionalen Betrachtung kam dank der schrägen Perspektive von zwei Seiten zustande.

Papier ist auch in der heutigen Zeit noch gefragt

Das Ergebnis sei aus ihrer Sicht ein gelungenes Beispiel, was mit dem neuen Tourismusgesetz, das seit vergangenem Jahr in Kraft ist, alles möglich sei. Nidwalden Tourismus beteiligte sich mit 40 Prozent an den Kosten der Erlebnis-Karte, den Rest der Kosten finanzierten die beteiligten Gemeinden aus den Tourismusabgaben. Eine konkrete Zahl zu den Kosten wollen die Verantwortlichen nicht nennen.

Einig ist sich die Runde in der Frage, ob ein physisches Nachschlagewerk im digitalen Zeitalter noch seine Berechtigung hat. «Papier ist auch in der heutigen Zeit noch gefragt, wie ich bei meinen Gästen auch immer wieder feststelle», weiss Josef Lussi, Inhaber des Hotel-Restaurants Rössli in Beckenried.

Hinweis

Die Karte ist noch bis Ende Januar während den Büroöffnungszeiten exklusiv auf unserer Redaktion an der Oberen Spichermatt 12 in Stans gratis erhältlich.

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