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NIDWALDEN: Neun Kandidaten für sieben Sitze

Nun ist es definitiv: Neun Kandidaten streiten sich um die sieben Sitze in der Regierung. Die FDP liebäugelt damit, den Verlust vor zwei Jahren rückgängig zu machen.
Res Schmid (Bild: PD)

Res Schmid (Bild: PD)

Lange machte es den Anschein, dass sich die Regierungsratswahlen vom 4. März erübrigen. Die CVP nominierte ihr bestehendes Trio, die Grünen gaben ihren Verzicht bekannt und die SVP bestimmte ein Duo. Das Zünglein an der Waage spielte die FDP, die als letzte Partei tagte und mit einem Dreierticket verhinderte, dass es zu stillen Wahlen für die sieben Sitze kommt. Und als der Bann gebrochen war, brachte sich der Grüne Conrad Wagner ohne Unterstützung seiner Partei selber ins Spiel. Eine weitere «Überraschung» hat es bis zur Eingabefrist von gestern Mittag keine mehr gegeben. Somit steht fest, dass neun Kandidatinnen und Kandidaten um die sieben Sitze buhlen:

  • SVP: Res Schmid (59, Emmetten), bisher und Michèle Blöchliger (50, Hergiswil), neu.
  • CVP: Othmar Filliger (52, Stans), Karin Kayser (51, Oberdorf) und Josef Niederberger (61, Oberdorf), alle bisher.
  • FDP: Alfred Bossard (61, ­Buochs), bisher, Joe Christen (53, Stans), neu, und Niklaus Reinhard (52, Hergiswil), neu.
  • Weitere: Conrad Wagner (58, Stans), neu.

Der Wahlausschuss der FDP hatte sich für ein Dreierticket ausgesprochen, weil «so wichtige Positionen wie der Regierungsrat nicht in stiller Wahl besetzt werden sollten». Das ist aber nicht der einzige Grund. Die Liberalen wittern die Chance, den dritten Sitz, den sie 2016 bei der Ersatzwahl für den heutigen Ständerat Hans Wicki an die CVP verloren hatten, zurückzuholen. Im Visier dürften sie Wickis Nachfolger, Baudirektor Josef Niederberger, haben. Dieser muss sich erstmals Gesamterneuerungswahlen stellen, vor zwei Jahren war er im zweiten Wahlgang als Bester der ersten Runde still reingerutscht.

Das Resultat in diesem Frühjahr könnte für die Parteien noch bedeutender werden, sollte ein hängiger Vorstoss zur Verkleinerung der Regierung auf fünf Sitze bis 2022 angenommen werden.

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

Der Nidwaldner Finanzdirektor Alfred Bossard unterstützt die Unternehmenssteuerrefurm III. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Stans, 5. April 2016))

Der Nidwaldner Finanzdirektor Alfred Bossard unterstützt die Unternehmenssteuerrefurm III. (Bild: Urs Flüeler/Keystone (Stans, 5. April 2016))

Nidwaldens Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger. (Bild: Martin Uebelhart)

Nidwaldens Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger. (Bild: Martin Uebelhart)

Karin Kayser übernimmt das Präsidium der Konferenz der Zentralschweizer Polizeidirektoren. (Bild: PD)

Karin Kayser übernimmt das Präsidium der Konferenz der Zentralschweizer Polizeidirektoren. (Bild: PD)

Der Nidwaldner Baudirektor Josef Niederberger. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 19. Juli 2017))

Der Nidwaldner Baudirektor Josef Niederberger. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 19. Juli 2017))

Michele Blöchliger (Bild: PD)

Michele Blöchliger (Bild: PD)

Joe Christen. (Bild: PD)

Joe Christen. (Bild: PD)

Niklaus Reinhard. (Bild: Manuela Jans-Koch)

Niklaus Reinhard. (Bild: Manuela Jans-Koch)

Conrad Wagner tritt ohne Parteiunterstützung zur Regierungsratswahl an. (Bild: Corinne Glanzmann (8. Januar 2016))

Conrad Wagner tritt ohne Parteiunterstützung zur Regierungsratswahl an. (Bild: Corinne Glanzmann (8. Januar 2016))

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