NIDWALDEN: NKB reagiert auf «Zinsanfälligkeit»

Selbstbewusst und zuversichtlich geht die Nidwaldner Kantonalbank die Zukunft an. Und sie freut sich übers Geschäftsjahr 2013.

Robert Hess
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Essen für 1468 Leute: eine Herausforderung für die Caterer. Bester Laune: Christian Waser, Präsident des Bankrates (links), und Bankdirektor Heinrich Leuthard. (Bilder Robert Hess)

Essen für 1468 Leute: eine Herausforderung für die Caterer. Bester Laune: Christian Waser, Präsident des Bankrates (links), und Bankdirektor Heinrich Leuthard. (Bilder Robert Hess)

Die Genugtuung und Freude über den Bruttogewinn von 27,6 Millionen Franken konnten am Freitagabend Bankratspräsident Christian Waser und Direktor Heinrich Leuthard mit 1468 anwesenden Partizipantinnen und Partizipanten im Stanser Sport- und Freizeitcenter Rex teilen. Es handelt sich um das zweitbeste Jahresergebnis in der Geschichte der Nidwaldner Kantonalbank (NKB). Vom verbleibenden Jahresgewinn in der Höhe von 14,8 Millionen Franken erhalten die PS-Inhaber eine unveränderte Dividende von 23 Prozent auf dem Nominalwert von 250 Franken.

9,6 Millionen an den Kanton

Auch für die Nidwaldner Regierung sind die 9,6 Millionen Franken, die der Kanton aus der Verwendung des Jahresgewinns und der Abgeltung der Staatsgarantie erhält, zweifellos ein willkommener Batzen. In Grenzen hält sich dagegen die Begeisterung über den politischen Entscheid zur einmaligen Einlage der NKB in der Höhe von 2,4 Millionen Franken zur Ausfinanzierung der Deckungslücke der Pensionskasse Nidwalden.

Im Marktumfeld spielt auch die Entwicklung der Zinsen stark mit. «Wir gehen davon aus, dass die Tiefzinsphase andauern wird», ergänzte Bankdirektor Heinrich Leuthard. Dies wirkt sich auf die NKB aus: «Denn mit 78 Prozent am Gesamtertrag wird unser Ergebnis sehr stark vom Zinsumfeld geprägt.»