NIDWALDEN: Nur mehr Personal verhindert Abgänge

Mit mehr Mitarbeitern ginge auch die hohe Fluktuation zurück, sind sich Polizisten sicher. Finanziert werden könnten diese mit gesparten Ausbildungskosten.

Philipp Unterschütz
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Zwei Polizisten vor dem Eingang ins Hauptgebäude der Kantonspolizei. (Bild Corinne Glanzmann)

Zwei Polizisten vor dem Eingang ins Hauptgebäude der Kantonspolizei. (Bild Corinne Glanzmann)

Seit einiger Zeit kämpft die Nidwaldner Kantonspolizei mit Überbelastung wegen Personalmangels. Der Antrag des Kommandanten Jürg Wobmann, mehr Personal zu erhalten, wird auch von Politikern kaum bestritten. Verschärft wird das Personalproblem durch die hohe Abgangsrate beim 63-köpfigen Polizeikorps. In den vergangenen 15 Jahren schickte man 75 Anwärter in die Polizeischule. Von diesen haben 34 das Korps bereits wieder verlassen, praktisch alle waren Mitarbeiter der Frontdienste mit Schicht- und Piketteinsätzen. Eine erschreckend hohe Fluktuation von 45 Prozent.

Unsere Zeitung konnte mit Mitarbeitern des Polizeikorps über die aktuelle Stimmung im Korps sprechen. Liegen die Gründe für vielen Abgänge wirklich nur in der hohen Belastung?