NIDWALDEN: Oberdorf: Vorerst keine Einheitsgemeinde

Im nidwaldnerischen Oberdorf soll die Schulgemeinde nicht abgeschafft und nicht mit der politischen Gemeinde zusammengeführt werden. Die Stimmberechtigten haben sich ganz knapp gegen eine Einheitsgemeinde ab 2018 ausgesprochen.

Drucken
Teilen
Blick auf Oberdorf. (Bild: PD / Edith Pargger)

Blick auf Oberdorf. (Bild: PD / Edith Pargger)

604 Stimmberechtigte sagten Nein zur Vorlage, 594 Ja. 13 Stimmbürger legten leer ein. Die Stimmbeteiligung betrug 53 Prozent.

Die Abstimmung erfolgte auf einen Antrag der FDP-Ortspartei. Sie versprach sich von einer Abschaffung des Schulrats als Behörde eine Vereinfachung. Die Gemeindeversammlung hatte 2013 das Begehren abgelehnt.

Der Schulrat lehnte eine Einheitsgemeinde ab. Der Schulbetrieb mit 60 Angestellten, 360 Kindern, und mehreren Liegenschaften rechtfertige eine eigens dafür zuständige Behörde.

Der Gemeinderat hingegen befürwortete die Vorlage. Er sah in nur noch einer Behörde für politisch-strategische Entscheide Vorteile in Sachen Transparenz, Organisation, Professionalität und Synergien.

In Nidwalden war in der Vergangenheit in sieben von elf Gemeinden die Einführung einer Einheitsgemeinde beschlossen und umgesetzt worden.

sda