NIDWALDEN: Parteien wollen Defizit beseitigen

Die Parteien haben unterschiedliche Ansichten zu den Sparbemühungen des Kantons. Das zeigt die Vernehmlassung.

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Grafik zum Thema Sparen. (Bild: Neue LZ)

Grafik zum Thema Sparen. (Bild: Neue LZ)

Der Kanton Nidwalden muss seine Kantonsfinanzen ins Lot bringen. Dazu beitragen sollen eine Reihe von Sparmassnahmen, die der Regierungsrat Ende Sommer vorgestellt hat. Der Haushalt würde sich um jährlich rund 6 Millionen Franken verbessern. Die Parteien hatten Gelegenheit, sich zu den Vorschlägen zu äussern. Einig ist man sich, dass etwas gehen muss bei den Kantonsfinanzen. Unterschiedlich sind die Einschätzungen bei den Gründen, die zur heutigen Situation mit den noch düstereren Aussichten geführt haben und was dagegen zu tun ist.

Die Linke setzt Fragezeichen hinter die Steuerstrategie. Die SVP sieht ihre wiederholt geäusserten Befürchtungen zu den Kantonsfinanzen bestätigt.

Ein viel diskutierter Punkt ist die Begrenzung der Fahrtkosten für Pendler auf 6000 Franken pro Jahr. CVP und Grüne sprechen sich für 4000 Franken aus. Dagegen ist die SVP nicht bereit, den Abzug auf 6000 Franken zu senken. Nidwalden sei ein klassischer Pendlerkanton.

mu