NIDWALDEN: Politiker will Rad zurückdrehen

Der FDP-Landrat Bruno Duss will bei den Wahlen in den EWN-Verwaltungsrat den Status quo. Doch eigentlich hat das Parlament anders entschieden.

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Für Spannung ist an der nächsten Sitzung gesorgt. (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

Für Spannung ist an der nächsten Sitzung gesorgt. (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

Das Kantonsparlament hat kürzlich beschlossen, dass künftig nicht mehr der Regierungsrat, sondern der Landrat die Mitglieder des EWN-Verwaltungsrates wählen soll. Der Entscheid fiel äusserst knapp aus. Nun könnte bei der zweiten und abschliessenden Lesung des Geschäfts eine Kehrtwende erfolgen.

Daran glaubt zumindest FDP-Landrat Bruno Duss, der einen Antrag eingereicht hat, die Wahlkompetenz nun doch beim Regierungsrat zu belassen. Seiner Ansicht nach wäre die Gefahr einer Verpolitisierung der Wahl zu gross, wenn das Parlament beim Verwaltungsrat des kantonalen Elektrizitätswerks das letzte Wort hat. Ob sein Antrag eine Mehrheit finden wird, bleibt abzuwarten.

Oliver Mattmann

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