NIDWALDEN: Preis für 35-Liter-Sack hält im Vergleich mit

Auf 2014 soll die Sackgebühr für den Haushaltsabfall eingeführt werden. Erst muss das neue Reglement aber eine Mehrheit finden.

Oliver Mattmann
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Kehrichtabfuhr in Stans: Marco Reiser von der ­Niederberger Transport AG entleert einen Container. (Bild Corinne Glanzmann)

Kehrichtabfuhr in Stans: Marco Reiser von der ­Niederberger Transport AG entleert einen Container. (Bild Corinne Glanzmann)

Ein Bundesgerichtsurteil von 2011 hat den Kanton Nidwalden gezwungen, bei der Abfallentsorgung die Einführung der Sackgebühr vorzusehen. Diese kennen bereits die meisten Kantone in der Schweiz. 2014 soll es soweit sein, inzwischen liegt das entsprechende Konzept des zuständigen Kehrichtverwertungsverbandes Nidwalden vor. Was dabei besonders interessiert: Die Preise für die Gebührensäcke. «Mit 2.20 Franken für einen 35-Liter-Sack sind wir nicht weit weg von den Preisen in vergleichbaren Kantonen», sagt Verbandsvizepräsidentin Margrit Kopp. Ein Blick über die Grenzen bestätigt dies. In Obwalden liegt der Preis bei 2.30, in Uri bei 2.40 Franken. Diese Gradmesser seien aber nicht ausschlaggebend gewesen, so Kopp. «Wir haben keine politischen Preise gemacht, sondern alles genau durchkalkuliert.» Denn letztlich sind die Gebühren so anzusetzen, dass mit den Einnahmen die Kosten für die Abfallentsorgung gedeckt werden.

Eine Alternative existiert nicht

Das Reglement mit den Sackgebühren muss noch von den Verbandsdelegierten aus den Gemeinden und später vom Regierungsrat verabschiedet werden. Offenbar kommt das Reglement nicht in allen Gemeinden gleich gut an, doch ein Plan B existiert nicht. «Wir haben gar keine Alternative», so Kopp.

Oliver Mattmann

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