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NIDWALDEN: Projekt Kehrsitenstrasse ist auf Kurs

Nach der Vergabe der Sanierung der Kehrsitenstrasse wird jetzt das Auflageprojekt vorbereitet. Beim Kanton geht man nach wie vor von einem Baubeginn im Herbst 2019 aus.
Martin Uebelhart
Während den Bauarbeiten wird die Kehrsitenstrasse für ein Jahr komplett gesperrt. (Bild: Philipp Unterschütz (16. September 2016))

Während den Bauarbeiten wird die Kehrsitenstrasse für ein Jahr komplett gesperrt. (Bild: Philipp Unterschütz (16. September 2016))

Martin Uebelhart
martin.uebelhart@nidwaldnerzeitung.ch

Die Nidwaldner Baudirektion hat die Projektierung und Bauleitung für die Instandsetzung und für den Ausbau der Kehrsitenstrasse an die «IG Fürigen» vergeben. Diese besteht aus dem Berner Ingenieurbüro Kissling + Zbinden AG sowie der Bigler AG in Altdorf. Insgesamt waren laut Auskunft der Baudirektion sieben Angebote eingegangen. Die IG habe das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben, sagt Regierungsrat Josef Niederberger im Gespräch mit unserer Zeitung. Wermutstropfen für den Baudirektor: Auch einheimische Planungsbüros hatten sich um den Auftrag beworben. «Allerdings waren sie alle deutlich teurer als das siegreiche Angebot», hält Niederberger fest. Der Unterschied habe bis zu 70 Prozent betragen.

Die beiden Firmen seien durchaus renommiert, sagt Niederberger. Kissling + Zbinden sei in der ganzen Schweiz bekannt. «Und die Bigler AG kennen wir gut», so der Baudirektor. Die Firma ist verantwortlich für die Projektierung und Bauleitung der Sanierung Wiesenbergstrasse. Zudem führte sie in jüngster Zeit auch in der Schöllenen Arbeiten aus. «Dort sind die Verhältnisse ja ganz ähnlich wie bei der Kehrsitenstrasse, mit Kunstbauten im Fels zum Beispiel.»

Weitere Aufträge im Einladungsverfahren

Der Steinschlagschutz wird durch die Schubiger AG Bauingenieure Hergiswil bearbeitet. Die geologische Beratung wird durch die Geotest AG und die ökologische Begleitung durch die Theiler GmbH wahrgenommen. Diese Aufträge habe der Kanton im Einladungsverfahren vergeben können, sagt Josef Niederberger. Die Margadant AG unterstützt die Bauherrschaft in den täglichen Projektleitertätigkeiten.

Terminlich sei das rund 16,4 Millionen Franken teure Sanierungsprojekt für die Strasse auf Kurs, hält Niederberger fest. Das Projekt erstreckt sich vom General-Guisan-Quai in Stansstad bis zur Kapelle Kehrsiten. Im Projekt sollen der Steinschlagschutz und die Verkehrsqualität verbessert werden, Schutzeinrichtungen für Amphibien gebaut und die Strasse instand gesetzt werden. Im vergangenen Juni hatte der Landrat das Vorhaben einstimmig genehmigt.

Bootsverbindung nach Kehrsiten

Im laufenden Jahr wird nun die «IG Fürigen» zusammen mit der Schubiger AG und der Theiler GmbH das Auflageprojekt erstellen. Im 2019 sollen dann das Bewilligungsverfahren und die Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgen. Nach wie vor geht man bei der Baudirektion davon aus, dass der Baustart im Oktober oder November 2019 sein wird.

Gleichzeitig werden auch die Planungen für die Logistik vorangetrieben. Denn während der Bauzeit wird die Kehrsitenstrasse für ein Jahr komplett gesperrt. «In dieser Zeit ist geplant, mit einem Boot die Personentransporte via Taktfahrplan sicherzustellen», sagt Josef Niederberger. Zusätzlich komme auch ein Nauen zum Einsatz für Materialtransporte oder auch für Autos.

Man stimme diese Planungen – wenn nötig – mit der Begleitgruppe für das Projekt in Kehrsiten ab, hält Niederberger fest. Insbesondere gelte es auch darauf zu achten, dass in der Bauzeit keine grösseren Bauvorhaben in dem Stansstader Ortsteil geplant seien, da sich dies logistisch kaum lösen lasse.

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