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NIDWALDEN: Raiffeisenbank Nidwalden: Wachstum trotz Fusion

Die Raiffeisenbank Nidwalden kann für ihr erstes Geschäftsjahr gute Zahlen vorlegen. In allen Geschäftsbereichen legte die Bank zu. Der Bruttogewinn stieg um fast 10 Prozent.
Martin Uebelhart
Christoph Baumgartner, Vorsitzender der Bankleitung (links), und Verwaltungsratspräsident Bruno Poli berichteten übers erste Geschäftsjahr von Raiffeisen Nidwalden. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 23. Januar 2018))

Christoph Baumgartner, Vorsitzender der Bankleitung (links), und Verwaltungsratspräsident Bruno Poli berichteten übers erste Geschäftsjahr von Raiffeisen Nidwalden. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 23. Januar 2018))

Martin Uebelhart

martin.uebelhart@nidwaldnerzeitung.ch

«Es ist uns gelungen, wieder in allen Sparten zu wachsen», sagte Christoph Baumgartner, Vorsitzender der Bankleitung, gestern zum ersten Geschäftsjahr der Raiffeisenbank Nidwalden. Die Bank war im vergangenen Jahr durch die Fusion der beiden Raiffeisenbanken Region Stans und Vierwaldstättersee-Süd entstanden. Sie reiht sich unter die fünf grössten Banken der Raiffeisengruppe in der Schweiz ein.

Während der Bruttoertrag aus dem Zinsgeschäft um 1,8 Prozent gesteigert werden konnte, fällt das Nettoergebnis aufgrund erhöhter Wertberichtigungen um 3,6 Prozent tiefer aus. Um 12,9 Prozent zugelegt hat die Raiffeisenbank auch beim Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. «Darunter fällt das Anlagekundengeschäft», so Baumgartner gestern an einer Medienkonferenz. «Gewachsen sind wir auch bei den übrigen Erträgen. Hier profitieren wir insbesondere von einer erhöhten Beteiligung bei Raiffeisen Schweiz.»

Um 440000 Franken oder gut drei Prozent ist der Geschäftsaufwand gestiegen. Hier wirkten sich laut Baumgartner insbesondere einmalige Kosten für die Fusion sowie ein Informatikprojekt aus.

Jahresgewinn reduziert sich leicht

Der Bruttogewinn der Bank liegt bei 8,1 Millionen Franken, 9,9 Prozent über dem Vorjahr. Der leicht erhöhte Geschäftsaufwand, erhöhte Wertberichtigungen, ausserordentliche Abschreibungen auf dem Anlagevermögen sowie Mehraufwand für Steuern führen zu einem leicht reduzierten Jahresgewinn von 3,1 Millionen Franken.

Um gut 600 auf 21114 ist die Anzahl der Mitglieder gesunken. Der Grund dafür liegt in der ­Bereinigung zahlreicher Doppelmitgliedschaften von Genossenschafterinnen und Genossenschaftern bei beiden Fusionsbanken. Verwaltungsratspräsident Bruno Poli seinerseits blickte zurück auf eben diese Fusion. Rechtlich war sie auf den 1. Januar 2017 vollzogen worden. «Technisch und operativ fand sie im Mai statt.» Mit Blick auf das positive Jahresergebnis sagte Poli, es sei im ersten Jahr einer Fusion nicht immer einfach, weil viel Personal gebunden sei. «Darum ist es für uns umso schöner, dass es auch wirtschaftlich schon im ersten Jahr erfolgreich ablief», sagte der Verwaltungsratspräsident.

Mitarbeiter trugen Fusion mit

«Fast noch wichtiger ist für uns im Verwaltungsrat, dass auch die Strukturen stimmen», betonte er. Die Fusion sei von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut mitgetragen worden. Es seien zwei verschiedene Teams zusammengekommen, die sich hätten finden müssen. Viele hätten einen neuen Chef erhalten oder den Arbeitsplatz wechseln müssen.

86 Mitarbeiter zählte die Raiffeisenbank Nidwalden Ende 2017. Verglichen mit dem Jahr zuvor blieb die Zahl praktisch unverändert. «Wir hatten den Mitarbeitenden bei der Fusion versprochen, sie alle mitzunehmen», sagte Christoph Baumgartner. Es seien auch alle dabei, und es sei erstaunlich, wie ruhig die Fusion mit Blick auf das Personal abgelaufen sei.

Diese Ruhe wolle man mitnehmen für die laufenden Projekte, insbesondere die Einführung der neuen Kernbankensoftware. Baumgartner räumt aber auch ein: «Wenn wir Synergieeffekte erzielen wollen, müssen wir die irgendwann auch beim Personal erzielen.»

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