NIDWALDEN: Regierung für Beitritt zu Hochschulkonkordat

Der Kanton Nidwalden soll seine Interessen in die Schweizer Hochschulpolitik einbringen können und darum dem Hochschulkonkordat beitreten. Dies beantragt der Regierungsrat dem Landrat.

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Der Kanton Nidwalden will dem Hochschulkonkordat beitreten. (Symbolbild Pius Amrein / Neue LZ)

Der Kanton Nidwalden will dem Hochschulkonkordat beitreten. (Symbolbild Pius Amrein / Neue LZ)

Das Konkordat schaffe die Voraussetzungen für eine schweizweit koordinierte Hochschulpolitik und gewährleiste die Sicherung der Qualität und die internationale Konkurrenzfähigkeit der Schweiz, heisst es in einer Mitteilung der Nidwaldner Staatskanzlei vom Mittwoch.

Für den Regierungsrat ist es wichtig, dass sich auch die Nichtuniversitätskanone wie Nidwalden in der Hochschulkonferenz einbringen. Ein Beitritt würde Nidwalden jährlich 1000 Franken kosten.

Die Interkantonale Vereinbarung über den Schweizerischen Hochschulbereich tritt in Kraft, wenn ihm mindestens 14 Kantone, darunter acht Universitätskantone, beigetreten sind. Volk und Stände hatten 2006 in einer Abstimmung entschieden, dass der Bund und die Kantone gemeinsam für eine koordinierte Hochschulpolitik sorgen sollen.

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hatte das neue Konkordat im letzten Sommer verabschiedet. Das Konkordat sieht als Organe der Hochschulpolitik eine Plenarversammlung und einen Hochschulrat vor. Im Hochschulrat sollen neben den zehn Universitätskantonen vier weitere Kantone vertreten sein. (sda)