NIDWALDEN: Regierung kontert Kritik zu Veloweg

Ein Vorstoss will eine andere Linie für den Veloweg Stans–St. Heinrich. Die Regierung lehnt diesen ab. Den Entscheid fällt der Landrat.

Oliver Mattmann
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Für den Regierungsrat ist die Variante übers Kollegi Stans keine echte Veloweg-Alternative. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Für den Regierungsrat ist die Variante übers Kollegi Stans keine echte Veloweg-Alternative. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Im Kampf um die Linienführung des Velowegs zwischen der Schmiedgasse in Stans und St. Heinrich ennet der Grenze zu Oberdorf wird demnächst ein neues Kapitel aufgeschlagen. Der Landrat wird an seiner Sitzung vom 23. Oktober einen Vorstoss behandeln, der von der geplanten Variante abrücken will und einen neuen Vorschlag mit einer anderen Linienführung fordert. Die Landräte Toni Niederberger (SVP, Oberdorf) und Josef Barmettler (CVP, Buochs) begründen ihr Ansinnen unter anderem damit, dass so viel Kulturland geschont werden könnte. Dies hatten auch betroffene Landeigentümer bei ihren Einsprachen ins Feld geführt.

Landverlust: Unterschied ist klein

Bloss kann die Regierung mit dieser Begründung wenig anfangen. Die Variante, die offenbar von den beiden Landräten bevorzugt werde, verlaufe nicht direkt, sondern über Ecken und mit einer Steigung, was die Attraktivität der Nutzer deutlich reduziere. Und: «Auch bei dieser Variante wird Kulturland beansprucht.»
Der Regierungsrat sieht keinen Grund, von der geplanten Lösung mit budgetierten Kosten von 330 000 Franken abzusehen. Sollte der Landrat den Vorstoss aber gutheissen, hiesse dies zurück auf Feld 1.