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NIDWALDEN: Regierungsrat: Vier Neue nehmen es mit fünf Bisherigen auf

Sieben Männer und zwei Frauen kämpfen um den Einzug in den siebenköpfigen Regierungsrat. Ueli Amstad (SVP) und Yvonne von Deschwanden (FDP) treten nicht mehr an. Besuchen Sie heute Abend das Podium unserer Zeitung zu den Regierungsratswahlen um 19.30 Uhr im Kollegi Stans.
Michèle Blöchliger, SVP, neu: «Mit der frei werdenden Landwirtschafts- und Umweltdirektion könnte ich mich sehr gut anfreunden.» (Bild: pd)

Michèle Blöchliger, SVP, neu: «Mit der frei werdenden Landwirtschafts- und Umweltdirektion könnte ich mich sehr gut anfreunden.» (Bild: pd)

Michèle Blöchliger (SVP): Für sie ein logischer Schritt

In der Politik ist sie keine Unbekannte. Bereits in jungen Jahren, zu Beginn ihrer fast 19-jährigen Politkarriere, machte Michèle Blöchliger 1999 als Gründungspräsidentin der SVP Nidwalden von sich reden. Nun kandidiert die aktuelle Landratspräsidentin für den Regierungsrat. «Nach fast 16 Jahren im Landrat ist der Wechsel in die Regierung für mich ein logischer Schritt. Dort kann ich umsetzen, was ich mit meinen Kollegen im Parlament in den vergangenen Jahren beschlossen habe.» Dass Parlament und Volk nicht immer nach dem Willen der Regierung abstimmen würden, sei ihr bewusst. «Damit muss man umgehen können.»

Sollte sie den zweiten SVP-Sitz in der Regierung bekommen, wolle sie die guten Rahmenbedingungen für die KMU erhalten, sich dafür einsetzen, dass bei Bauten ausserhalb der Bauzone der Handlungsspielraum für die Landwirtschaft besser ausgenutzt werde. Zudem sei ihr als Mutter von drei schulpflichtigen Kindern eine Schule wichtig, die die Grundfähigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen stärke. Nach ihrer Lieblingsdirektion gefragt, meint die 50-jährige Hergiswilerin mit Basler Wurzeln: «Als Neuling darf man nicht wählerisch sein. Mit der frei werdenden Landwirtschafts- und Umweltdirektion könnte ich mich sehr gut anfreunden.» Ihre Wahlchancen bezeichnet sie bloss als intakt, auch wenn man annehmen könnte, dass die SVP die zwei Sitze halten kann. «Regierungsratswahlen sind Personen- und keine Parteiwahlen.»

Entweder...oder...?

Michèle Blöchliger (SVP)

Rösti oder Thai-Curry?

«Natürlich Rösti.»

Fussball oder Tennis?

«Da ich selber früher Interclub gespielt habe und ich ein grosser Roger-Federer-Fan bin: Tennis.»

Tessin oder Miami?

«Tessin – was gibt es Schöneres als die Magnolienblüte im Frühling!»

Um 4 Uhr aufstehen oder um 4 Uhr ins Bett?

«Um 4 Uhr aufstehen und bei Sonnenaufgang einen Cappuccino geniessen.»

Basler oder Nidwaldner Fasnacht?

«Beides nacheinander, passt terminlich immer – zuerst Nidwaldner Fasnacht, dann Basler Fasnacht.»

Joe Christen (FDP): Mit Erfahrung in die Regierung

Er kandidiert zum vierten Mal für den Stanser Gemeinderat. Doch ob Joe Christen, Finanzchef und Vizegemeindepräsident, seine vierte Legislatur antritt, ist nicht klar. Denn der 53-jährige Stanser kandidiert für den Regierungsrat. «Als langjähriger Gemeinderat in der grössten Nidwaldner Gemeinde konnte ich viele Exekutiverfahrungen sammeln, beschäftigte mich mit Finanzen, Verkehr und vielen weiteren Themen, die auch den Kanton betreffen», sagt er zu seiner Motivation. «Ich habe erfahren, dass es sich lohnt, sich für meinen Heimatkanton einzusetzen und etwas zu bewegen.»

Mit seiner grossen Erfahrung in Politik und Beruf bringe er das nötige Rüstzeug mit. Seit 2010 ist er beim Kanton Nidwalden für den Landerwerb zuständig, zuvor arbeitete er bei der Dienststelle Militär, Zivilschutz und Justizvollzug des Kantons Luzern, nachdem er rund 15 Jahre in der Privatwirtschaft tätig gewesen war, unter anderem als Bau- und Projektleiter.

Als Neuling würde er wohl eine der beiden frei werdenden Direktionen bekommen. «Die Gesundheits- und Sozialdirektion würde mich sehr reizen. Da gibt es so viele spannende und wichtige Themen zum Weiterführen, wie etwa die geplante Fusion der Nidwaldner und Luzerner Kantonsspitäler.» Auch mit der zweiten vakanten Direktion, der Landwirtschafts- und Umweltdirektion, könnte er sich sehr anfreunden. Sein Kernanliegen beschreibt er so: «Ich will die Rahmenbedingungen für den Kanton verbessern.»

Entweder...oder...?

Rösti oder Thai-Curry?

«Thai-Curry, wobei ich beides sehr gerne mag.»

«Krieg und Frieden» oder «Schweizer Illustrierte»?

«‹Krieg und Frieden›. Das ist zwar etwas schwere Kost, dafür ist die SI zu schnell erschlagen.»

Tessin oder Miami?

«Tessin.»

Theater oder Netflix?

«Theater.»

Um 4 Uhr aufstehen oder um 4 Uhr ins Bett?

«Um 4 Uhr aufstehen.»

Älperchilbi oder Stanser Musiktage?

«Beides hat seinen Reiz. Es kommt auch auf die Stimmung an.»

Niklaus Reinhard (FDP): Will Ideen in die Tat umsetzen

«Das müsste man, das sollte man, das könnte man.» Bei diesen Gedanken habe er sich schon oft erwischt bei seiner mittlerweile achtjährigen Tätigkeit als Nidwaldner Landrat. Als Regierungsrat sehe er nun die Chance, seine Ideen in die Tat umzusetzen, begründet Niklaus Reinhard seine Kandidatur. Und anzupacken gibt es aus seiner Sicht einiges. «Ich denke da etwa an den Spitalverbund Lunis, den Tourismus, den Pflegebereich oder an das kantonale Baugesetz, welches in die lokalen Bau- und Zonenordnungen überführt werden muss», sagt Niklaus Reinhard. Wobei er sich auch in seinem neuen Amt als FDP-Politiker stark für weniger Regulierungen und mehr Vertrauen der Politik in die Bürger einsetzen werde.

Sein Rucksack für das Amt des Regierungsrates sei gut gefüllt – nicht nur dank seiner je achtjährigen Erfahrung als Landrat und Hergiswiler Gemeinderat, meint der 53-jährige Inhaber eines Architekturbüros, der sich unter anderem in einem Verein für den Erhalt der Kleinseilbahnen in Nidwalden einsetzt und das Literaturhaus Zentralschweiz in Stans präsidiert. Dank seines breiten Erfahrungsschatzes könne er sich mit jeder der sieben Direktionen anfreunden. Sollte er die Wahl in den Regierungsrat schaffen, würde sich sein Leben ziemlich ändern. Sein Architekturbüro würde er aber nicht aufgeben. «Vom operativen Geschäft würde ich mich allerdings etwas zurückziehen und eher die Rolle eines Verwaltungsratspräsidenten übernehmen.»

Entweder...oder...?

«Krieg und Frieden» oder «Schweizer Illustrierte»?

«‹Krieg und Frieden› wartet schon lange darauf, gelesen zu werden.»

Fussball oder Tennis?

«Jürgen Klopp und FC Liverpool, die Herzblutweltmeister.»

Tessin oder Miami?

«Tessin, denn das Gute liegt so nah.»

Theater oder Netflix?

«Theater.»

Um 4 aufstehen oder ins Bett?

«Um 4 Uhr stand ich nur im Militär auf.»

Denkmalgeschütztes Haus oder Neubau?

«Ein denkmalgeschütztes Haus erzählt Geschichten und schafft Identität.»

Conrad Wagner (Grüne): Die grüne Integrationsfigur

«S’isch Zeyt» steht auf den Plakaten an der Stansstaderstrasse in Stans. Die Bahnhofsuhr zeigt sechs Minuten vor zwölf Uhr. Daneben steht Conrad Wagner. «Es ist Zeit für eine grüne Kraft in der bis anhin bürgerlichen Regierung», meint der 58-jährige Stanser Mobilitätsfachmann. Es gebe genug Herausforderungen im Kanton Nidwalden, die eine neue Betrachtungsweise verdienten. «Man denke nur an die Verkehrsprobleme, etwa beim Autobahn-Nadelöhr in Hergiswil.»

Zweimal kandidierte er ohne Erfolg für den Regierungsrat. Die Chancen, dass es diesmal klappt, schätzt er als so hoch wie noch nie ein – aus einem bestimmten Grund: Er tritt diesmal überparteilich an. Das heisst, er kandidiert sozusagen als Freier. «Damit bin ich jetzt für eine Mehrheit wählbar, selbst für Bürger, die sonst SVP wählen», weiss der Grüne-Politiker, der seit 2006 dem Landrat angehört und ihn 2015/16 präsidierte. Viele Bürger seien auf ihn zugekommen und hätten ihm ihre Stimme zugesichert, mit der Aussage: «Jetzt kann ich dich wählen».

Der gebürtige Stanser, der von 1998 bis 2003 in San Francisco lebte und Mobility gründete, bezeichnet sich als integrative Figur, die Brücken schlagen könne in einem Kanton zwischen Tradition und Moderne. Am liebsten würde er im Falle einer Wahl die freiwerdende Landwirtschafts-, Umwelt- und Energiedirektion übernehmen. «Gerade in den Bereichen Energie, Umwelt und Landwirtschaft bieten sich immense Gestaltungsmöglichkeiten.»

Entweder...oder...?

Rösti oder Thai-Curry?

«Rösti mit Thai-Curry.»

«Krieg und Frieden» oder «Schweizer Illustrierte»?

«‹Schweizer Illustrierte› zum Schmökern, und sonst lieber die NZZ und ‹Nidwaldner Zeitung› für die News im Alltag.»

Fussball oder Tennis?

«Am Junioren-Fussballfeld des FC Stans, wenn unser Sohn Johannes mitspielt.»

Tessin oder Miami?

«Dann lieber Wiesenberg und San Francisco. Beide bieten ‹Cable Cars›.»

Mobility oder E-Bike?

«E-Mobility. Denn die Hauptsache ist: mehr Mobilität – weniger Verkehr.»

Alfred Bossard (FDP): Er packt Finanzausgleich an

«Wir haben das Spar- und Massnahmenpaket umgesetzt, konnten eine Steuererhöhung vermeiden und gewannen die Abstimmung zur Beteiligung des Kantons am Flugplatz», dies zählt Alfred Bossard zu den Highlights seiner ersten Amtszeit als Nidwaldner Finanzdirektor. Dass er als Finanzer oft den Mahnfinger aufheben und seine Regierungsratskollegen bremsen müsse, wenn sie mit finanzpolitischen Begehrlichkeiten kämen, liege in der Natur der Sache. Diese Rolle kenne er auch von seiner langjährigen Tätigkeit als Gemeinderat. «Dafür haben wir die Finanzen im Griff.»

25 Jahre lang war der jetzt 61-jährige Buochser Leiter der Raiffeisenbank Vierwaldstättersee-Süd, heute Raiffeisenbank Nidwalden. Den Schritt von der Privatwirtschaft in die Politik habe er nie bereut. «Ich wusste dank meiner langjährigen Erfahrung als Gemeinderat und Landrat, was Politik heisst.»

In der kommenden Amtsperiode will Alfred Bossard die Steuerstrategie umsetzen und Anpassungen beim innerkantonalen Finanzausgleich vornehmen.

Entweder...oder...?

Rösti oder Thai-Curry?

«Rösti, einheimische Kost.»

«Krieg und Frieden» oder «Schweizer Illustrierte»?

«Grundsätzlich ‹Krieg und Frieden›. Nur muss man Zeit haben, die über 1500 Seiten zu lesen.»

Fussball oder Tennis?

«Fussball war während meiner Jugend meine Leidenschaft.»

Tessin oder Miami?

«Tessin, warum in die Ferne schweifen, das Schöne ist so nah.»

Um 4 Uhr aufstehen oder um 4 Uhr ins Bett?

«Um 4 Uhr aufstehen. Ich bin eher ein Morgenmensch.»

Bitcoin oder Dollar?

«Dollar.»

Othmar Filliger (CVP): Flugplatz hält ihn auf Trab

«Meine Bilanz fällt positiv aus», blickt der 52-Jährige auf seine erste Legislatur als Volkswirtschaftsdirektor zurück. «Unserer Wirtschaft geht es gut. Es sind viele neue Arbeitsplätze entstanden, vor allem dank der Pilatus-Flugzeugwerke und des Bürgenstock-Resorts. Die Arbeitslosenquote in Nidwalden ist tief.» Besonders zufrieden ist er mit dem neuen Tourismusgesetz, das nach mehreren Anläufen Anfang 2017 in Kraft trat, und mit dem Gesetz zur Förderung des preisgünstigen Wohnraums, das ein neues Thema für Nidwalden sei. «Den Kontakt mit unseren Firmen und Institutionen schätze ich an meiner Tätigkeit sehr. Ich lege grossen Wert auf eine dienstleistungsorientierte Verwaltung.»

Er finde die Arbeit in der Volkswirtschaftsdirektion spannend. Als grosser Brocken in den nächsten vier Jahren erwähnt er die Revision des Gastgewerbegesetzes und die Modernisierung des Flugplatzes Buochs. Auch das Bürgenstock-Resort werde die Volkswirtschaftsdirektion in Bereichen wie Arbeitsbewilligung, Arbeitsvermittlung oder Tourismus weiter beschäftigen.

Entweder...oder...?

Rösti oder Thai-Curry?

«Rösti mit Spiegelei und Speck.»

«Krieg und Frieden» oder «Schweizer Illustrierte»?

«In den Ferien lese ich gern Bücher, deshalb Tolstois ‹Krieg und Frieden›.»

Theater oder Netflix?

«Theater, sonst wäre ich ja nicht in der Politik.»

Fussball oder Tennis?

«Beides.»

Tessin oder Miami?

«Tessin.»

Um 4 aufstehen oder ins Bett?

«Weder noch.»

Andermatt oder Schwarzwald?

«Die Nidwaldner Berge und Alpen mit Sicht bis zum Schwarzwald.»

Karin Kayser (CVP): Sie blickt über Kantonsgrenze

«Das Amt als Regierungsrätin empfinde ich als grosse Ehre, ich habe Freude am Politisieren», sagt Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser (51), die für eine zweite Amtszeit kandidiert. Als eine der ersten Amtshandlungen stockte die ehemalige Oberdorfer Gemeindepräsidentin das Korps der Kantonspolizei um sechs auf 70 Stellen auf, vier weitere Stellen sollen folgen. Als weitere Highlights ihrer ersten Amtszeit erwähnt sie die vermehrte Zusammenarbeit mit Obwalden. So teilen sich die beiden Kantone seit dem 1. April des vergangenen Jahres den Feuerwehrinspektor.>

Diesen Weg der kantonsübergreifenden Zusammenarbeit will sie auch weiter verfolgen. «Wir prüfen weitere Synergien zwischen den umliegenden Kantonen. So laufen zur Zeit Abklärungen für künftig weitere Zusammenarbeiten im Strafvollzug, im Militär, im Bevölkerungsschutz und in der Polizei.» Weiter beschäftigen werde sie das Projekt Kreuzstrasse mit den Blaulichtorganisationen oder der Ersatzbau Süd auf dem Waffenplatz Wil in Oberdorf, welcher von Armee und Kanton genutzt wird.

Entweder...oder...?

Rösti oder Thai-Curry?

«Rösti war schon als Kind meine Lieblingsspeise.»

Tessin oder Miami?

«Das Tessin ist näher an meinem Naturell, da hat es neben Seen auch Berge.»

Theater oder Netflix?

«Ich gehe sehr gerne ins Theater, finde solche Kulturangebote toll.»

Um 4 Uhr aufstehen oder um 4 Uhr ins Bett?

«Beides. In den letzten 4 Jahren stand ich öfters um 4 Uhr auf, als dass ich um 4 Uhr ins Bett ging.»

Bergsteigen oder Tiefseetauchen?

«Mit Freunden auf eine Bergtour gehört zu meinem Leben. Auch allein zieht es mich in die Höhe, um meine Gedanken zu ordnen.»

Josef Niederberger (CVP): Seine erste «richtige» Wahl

Nach zwei Jahren muss er sich schon wieder einer Regierungsratswahl stellen. Im Sommer 2016 machte Josef Niederberger das Rennen in der Ersatzwahl für den zurückgetretenen Regierungsrat Hans Wicki (FDP). Seiner ersten «richtigen» Wahl blickt der 61-jährige Bürer und ehemalige Inhaber einer Holzbaufirma zuversichtlich entgegen. «Ich habe ein gutes Gefühl, meine bisher gesteckten Ziele konnte ich erreichen.» Direkte Rückmeldungen von Bürgern erhalte er zwar relativ wenige.

«Nach einigen Problemen konnten wir den Knopf bei der Kehrsitenstrasse lösen. Ende des nächsten Jahres, spätestens Anfang übernächsten Jahres können wir mit der Sanierung und dem Bau der zusätzlichen Ausweichstellen beginnen.» Nicht ganz so weit, aber auf sehr gutem Weg, sei das Hochwasserschutzprojekt am Buoholzbach, das neu unter der Regie des Kantons Nidwalden läuft, auch wenn es noch einige Hürden zu nehmen gebe. Als weitere grosse Herausforderung bezeichnet Josef Niederberger die Teilrevision des Baugesetzes.

Entweder...oder...?

Rösti oder Thai-Curry?

«Rösti. Kartoffeln habe ich sehr gerne, in jeglicher Art und Weise, einfach nicht roh.»

«Krieg und Frieden» oder «Schweizer Illustrierte»?

«‹Schweizer Illustrierte›, mit guten Berichten über Leute von heute.»

Fussball oder Tennis?

«Fussball. Alle können es, viele tun es, für einige gibt’s nichts anderes.»

Theater oder Netflix?

«Theater. Ein Volkstheater mit ‹hiesigen› Leuten ist sehr spannend und unterhaltsam zugleich.»

Holz oder Beton?

«Als ‹Holzbauer› ist das wohl klar. Für ein gutes Fundament braucht es aber Beton.»

Res Schmid (SVP): Disziplin ist ihm wichtig

«Wir sind in einer hervorragenden Situation, unser Team harmoniert», lobt Res Schmid. Seit seiner Wahl als Regierungsrat 2010 leitet der 60-jährige Emmetter die Bildungsdirektion. «Wir konnten markante Veränderungen bewirken. Wir führten die Noten wieder ein und konnten die Grundkompetenzen Deutsch und Mathematik stärken.» Auch der Start des Lehrplans 21 im Sommer des vergangenen Jahres sei problemlos über die Bühne gegangen. Dem Französisch wurde mehr Gewicht beigemessen, dank einer dritten wöchentlichen Lektion und des verstärkten Schüleraustausches mit der Westschweiz. «Ich bin sehr motiviert, als Bildungsdirektor den erfolgreich eingeschlagenen Weg weiterzuführen.»

Für die nächste Legislatur habe er sich zum Ziel gesetzt, die Grundfertigkeiten wie Rechnen und Schreiben weiter zu fördern. «Da besteht ein grosser Bedarf, wie uns die Lehrbetriebe immer wieder mitteilen.» Zudem sollten in den Schulen wieder mehr Ruhe und Disziplin einkehren. «Ein zu hoher Geräuschpegel stört beim Lernen.»

Entweder...oder...?

Rösti oder Thai-Curry?

«Rösti mit Bratwurst.»

«Krieg und Frieden» oder «Schweizer Illustrierte»?

«‹Krieg und Frieden› von Tolstoi.»

Fussball oder Tennis?

«Weder noch.»

Tessin oder Miami?

«Das Tessin ist ein kulturell und wirtschaftlich wichtiger Teil für unser Land.»

Theater oder Netflix?

«Nidwalden pflegt ein hohes Niveau auf der Theaterbühne.»

Frühfranzösisch oder Frühenglisch?

«Frühfranzösisch, da das Französisch aufwendiger zum Erlernen und eine Landessprache ist.»

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Joe Christen, FDP, neu: «Als langjähriger Gemeinderat konnte ich viele Exekutiverfahrungen sammeln.» (Bild: pd)

Joe Christen, FDP, neu: «Als langjähriger Gemeinderat konnte ich viele Exekutiverfahrungen sammeln.» (Bild: pd)

Niklaus Reinhard, FDP, neu: «Vom operativen Geschäft würde ich mich etwas zurückziehen.» (Bild: pd)

Niklaus Reinhard, FDP, neu: «Vom operativen Geschäft würde ich mich etwas zurückziehen.» (Bild: pd)

Conrad Wagner, Grüne, neu: «Es ist Zeit für eine grüne Kraft in der bis anhin bürgerlichen Regierung.» (Bild: pd)

Conrad Wagner, Grüne, neu: «Es ist Zeit für eine grüne Kraft in der bis anhin bürgerlichen Regierung.» (Bild: pd)

Alfred Bossard, FDP, bisher: «Ich wusste, was Politik heisst.» (Bild: Corinne Glanzmann)

Alfred Bossard, FDP, bisher: «Ich wusste, was Politik heisst.» (Bild: Corinne Glanzmann)

Othmar Filliger, CVP, bisher: «Meine Bilanz fällt positiv aus.» (Bild: Martin Uebelhart)

Othmar Filliger, CVP, bisher: «Meine Bilanz fällt positiv aus.» (Bild: Martin Uebelhart)

Karin Kayser, CVP, bisher: «Wir prüfen weitere Synergien.» (Bild: Corinne Glanzmann)

Karin Kayser, CVP, bisher: «Wir prüfen weitere Synergien.» (Bild: Corinne Glanzmann)

Josef Niederberger, CVP, bisher: «Meine Ziele konnte ich erreichen.» (Bild: Corinne Glanzmann)

Josef Niederberger, CVP, bisher: «Meine Ziele konnte ich erreichen.» (Bild: Corinne Glanzmann)

Res Schmid, SVP, bisher: «Wir konnten markante Veränderungen bewirken.» (Bild: pd)

Res Schmid, SVP, bisher: «Wir konnten markante Veränderungen bewirken.» (Bild: pd)

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