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NIDWALDEN: Rosa Waldis-Benz feiert in Ennetbürgen den 103. Geburtstag

Rosa Waldis-Benz durfte gestern ihren 103. Geburtstag feiern. Viel Aufhebens macht sie nicht darum. Dabei gibt es allen Grund zum Staunen.
Matthias Piazza
Rosa Waldis-Benz bläst die Geburtstagskerzen auf der Riesencremeschnitte aus. (Bild: Corinne Glanzmann (Ennetbürgen, 26. Juli 2017))

Rosa Waldis-Benz bläst die Geburtstagskerzen auf der Riesencremeschnitte aus. (Bild: Corinne Glanzmann (Ennetbürgen, 26. Juli 2017))

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

In der Cafeteria nimmt, zur Überraschung aller, plötzlich ein Bewohner eine Mundharmonika hervor und setzt zu «Happy Birthday» an. Die Runde singt mit. Das spontane Ständchen gebührt einem ganz besonderen Geburtstagskind im Ennetbürger Alters- und Pflegeheim Heimet. Rosa Waldis-Benz feiert ihren hohen 103. Geburtstag – geboren am 26. Juli 1914. Am Nachmittag wird ihr Wunschdessert serviert: eine Riesencremeschnitte. «Ich fühle mich gut», meint sie, auch bezogen auf ihre relativ gute gesundheitliche Verfassung.

Man glaubt es ihr gerne. Beim Besuch unserer Zeitung ist sie gerade mitten im Jassen mit ihren Nichten und Neffen. «Jassen gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen», erzählt sie denn auch. Dieses Hobby pflegt sie noch immer regelmässig. Damit erklärt sich wohl auch ihr Können und ihren wachen Geist. «Sie jasst wirklich gut», bestätigt Nichte Pia Groth und ergänzt: «Es ist genial, in welch guter geistiger Verfassung sie ist.»

Sie lebte bis vor wenigen Jahren selbstständig

Noch mehr kommt man ins Staunen, wenn man erfährt, dass Rosa Waldis bis vor wenigen Jahren selbstständig in ihrem Haus in Ennetbürgen ohne Lift lebte und im Dorf einkaufte. Erst vor etwa eineinhalb Jahren zügelte sie ins Heimet, wo es ihr rundum gefällt, wie sie bekräftigt. Auch heute kenne sie auf dem Ausflug ins Dorf noch viele Leute, wie die Nichten an der Geburtstagsfeier bestätigen.

Auf eine weitere grosse Leidenschaft muss sie allerdings verzichten. Die Teilnahme in ihrem geliebten Kirchenchor Ennetbürgen ist nicht mehr möglich. «Über 20 Jahre war ich dabei», erzählt sie stolz und mit etwas Wehmut. Die Auftritte an den Messen hätten ihr sehr gefallen. Doch Zeit für trübe Gedanken bleibt an diesem besonderen Tag wenig. Lächeln für die Fotografin ist angesagt.

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