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NIDWALDEN: Ruhiges Jahr – Prämien sinken erneut

Die Nidwaldner Sachversicherung (NSV) blickt auf ein «überschaubares Elementeschadenjahr» 2015 zurück. Nun sinken die Prämien.
Am Stanserhorn flossen am 31. März 2015 grosse Wassermassen über die Wiesen. (Bild: André A. Niederberger)

Am Stanserhorn flossen am 31. März 2015 grosse Wassermassen über die Wiesen. (Bild: André A. Niederberger)

Trotz langanhaltenden hohen Temperaturen und der entsprechend hohen Gewittergefahr war der Sommer 2015 für die Nidwaldner Schadensversicherung vergleichsweise ruhig. Nur zwei grössere Ereignisse traten ein: Ein Sturm am 30./31. März mit insgesamt 117 Schäden sowie Starkniederschläge am 6./7. Juni 2015 in Stans und Dallenwil mit 498 gemeldeten Schäden, 114 davon betragen Blitzeinschläge. Alleine diese beiden Ereignisse machen 67 Prozent aller Schäden im Berichtsjahr aus.

910 Schäden

Auch die Anzahl Brände hielten sich in Grenzen: Die Nidwaldner Feuerwehren wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zu 345 Ernstfällen aufgeboten und absolvierten insgesamt 6350 Einsatzstunden. Insgesamt registrierte die Nidwaldner Sachversicherung total 910 Schäden mit einer Schadenssumme von über 2,5 Millionen Franken.

30 Prozent tiefere Prämien

Die Rechnung schliesst fürs vergangene Jahr mit einem Überschuss von 8,5 Millionen Franken ab, 2014 waren es noch 8,0 Millionen Franken gewesen. Das Ergebnis sei erfreulich, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Nidwaldner Sachversicherung habe sich trotz schwierigem Umfeld behaupten können. Aufgrund der positiven Entwicklung in den letzten Jahren habe die Nidwaldner Sachversicherung eine solide Kapitalausstattung aufbauen können.

Davon profitieren auch die Versicherten. Diese konnten im 2015 mit einer Überschussbeteiligung von 40 Prozent am Erfolg der Nidwaldner Sachversicherung teilhaben. Deshalb werden in diesem Jahr die Prämien nachhaltig und dauerhaft um 30 Prozent gesenkt.

Die Nidwaldner Sachversicherung versichert Gebäude und Fahrzeuge im Wert von 17,5 Milliarden Franken. Das Versicherungskapital hat gegenüber dem Vorjahr um 210 Millionen Franken zugenommen.

Hinweis: Der Geschäftsbericht und der Jahresabschluss ist auf www.sichere-sache.ch aufgeschaltet.

pd/rem

Heftige Regengüsse liessen am 7. Juni den Steinibach stark ansteigen. Zur Sicherung der Brücken war die Feuerwehr im Einsatz. (Bild Franz Niederberger)

Heftige Regengüsse liessen am 7. Juni den Steinibach stark ansteigen. Zur Sicherung der Brücken war die Feuerwehr im Einsatz. (Bild Franz Niederberger)

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