Nidwalden schafft ein Kinderbetreuungs-Gesetz

Die Nidwaldner Regierung hat ein neues Kinderbetreuungs-Gesetz mit entsprechender Verordnung in die Vernehmlassung gegeben. Es enthält Grundlagen der Finanzierung sowie der Regelung von Aufsicht und Bewilligung für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung.

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Jetzt dürfen auch die Jüngsten in der Tageskrippe Hergiswil mitturnen. Ab sofort besucht die Gruppe Rägeboge einmal wöchentlich die Turnhalle in Hergiswil. Immer mittwochs, ausser in den Schulferien, haben die Kinder die Möglichkeit, sich in der Turnhalle des Dorfschulhauses motorisch weiterzuentwickeln. (Bild: PD)

Jetzt dürfen auch die Jüngsten in der Tageskrippe Hergiswil mitturnen. Ab sofort besucht die Gruppe Rägeboge einmal wöchentlich die Turnhalle in Hergiswil. Immer mittwochs, ausser in den Schulferien, haben die Kinder die Möglichkeit, sich in der Turnhalle des Dorfschulhauses motorisch weiterzuentwickeln. (Bild: PD)

Hintergrund des Gesetzes sind neue, private Betreuungsangebote in den letzten Jahren. Dieser Ausbau des Angebotes wurde durch die Anstossfinanzierung des Bundes unterstützt. Zuvor war der Verein Chinderhuis Nidwalden lange Zeit der einzige Anbieter für familienergänzende Kinderbetreuung im Kanton.

Die Nidwaldner Regierung wolle den Eltern die Wahlfreiheit lassen, ob beide Teile erwerbstätig sind oder nicht, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Zudem soll schwächer gestellten Eltern eine Berufstätigkeit ermöglicht werden. Voraussetzung dafür sei aber eine bedarfsgerechte und qualitiative Kinderbetreuung.

Das von der Regierung initiierte Konzept für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung habe Handlungsbedarf bei der Finanzierung sowie der Regelung von Aufsicht und Bewilligung aufgezeigt, heisst es in der Mitteilung. Mit dem Gesetz sollen nun die notwendigen Grundlagen geschaffen werden.

Die Vernehmlassung dauert bis zum 4. Mai 2012. Vorgesehen ist, dass Gesetz und Verordnung Anfang 2013 in Kraft treten.

sda