NIDWALDEN: Schutzverband erzielt Erfolg

Die Armasuisse muss offenlegen, wie sie die Benutzung des Flugplatzes Buochs mit der Betreiberin geregelt hat. Das sagt das Bundesverwaltungsgericht.

Urs-Peter Inderbitzin / Geri Wyss
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Blick auf eine Piste auf dem Flugplatz Buochs. (Bild Geri Wyss)

Blick auf eine Piste auf dem Flugplatz Buochs. (Bild Geri Wyss)

Freudentag für den Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz ­Buochs. Der Verband darf in die Benutzungsvereinbarung zwischen der Armasuisse und der Flugplatzbetreiberin Airport Buochs AG vollumfänglich Einsicht nehmen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.

Der Militärflugplatz Buochs als sogenannte Sleeping Base wird seit einigen Jahren zivil genutzt. Für den zivilen Flugbetrieb ist die Airport Buochs AG zuständig. Im April 2011 schloss das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, beziehungsweise die Armasuisse mit der Airport Buochs AG eine Vereinbarung über die Benutzung der Infrastruktur des Flugplatzes Buochs durch die Zivilaviatik ab. Der Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Buochs gelangte im August 2012 an die Armasuisse, die unter anderem für die Immobilien der Armee zuständig ist, und verlangte Einblick in diese Benutzungsvereinbarung.

Armasuisse verweigerte Einsicht

«Das Urteil wird erfreut und mit Genugtuung zur Kenntnis genommen», sagt der Präsident des Schutzverbandes für die Bevölkerung um den Flugplatz Buochs, Paul Mazenauer. «Wir werden das Urteil nun erst einmal eingehend analysieren.» Auch die Armasuisse will das Urteil, das noch ans Bundesgericht weitergezogen werden kann. nun erst einmal prüfen.