NIDWALDEN: Schutzwaldprojekte werden fortgeführt

Der Regierungsrat hat anfangs Jahr die Schutzwaldprojekte in den Gemeinden Buochs, Hergiswil und Stansstad genehmigt und entsprechende Beiträge an die Bewirtschaftung und Pflege der Schutzwälder gesprochen.

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Der Kanton Nidwalden investiert weiterhin in Schutzwaldprojekte. (Bild: PD)

Der Kanton Nidwalden investiert weiterhin in Schutzwaldprojekte. (Bild: PD)

Die drei Schutzwaldprojekte in Buochs, Hergiswil und Schiltgrat-Kehrsiten, die ihren Anfang im Jahr 2003 hatten, sind Ende 2012 erfolgreich abgeschlossen worden. Es wurde eine Verjüngung der alten und meist instabilen Waldbestände eingeleitet. Wie die Staatskanzlei Nidwalden am Montag mitteilte, wachsen dort heute junge, kräftige Mischwälder.

Wo Altholzbestände verjüngt werden, entstehen junge Mischwälder. Sie müssen in Zukunft die Schutzfunktion gegen Naturgefahren übernehmen (im Bild Hergiswil Riedboden). (Bild: PD)

Wo Altholzbestände verjüngt werden, entstehen junge Mischwälder. Sie müssen in Zukunft die Schutzfunktion gegen Naturgefahren übernehmen (im Bild Hergiswil Riedboden). (Bild: PD)

Da es sich bei der Schutzwaldpflege um eine langfristige Aufgabe handelt, war nach Projektende eine Fortführung angezeigt. Die Nidwaldner Regierungsrat genehmigte daher anfangs Jahr die Folgeprojekte, welche die Zeitspanne von 2013 bis 2022 und total eine Schutzwaldfläche von 870 Hektaren umfassen. Die grössten Waldeigentümer sind die Korporation Hergiswil mit 344 Hektaren und die Korporation Buochs mit 324 Hektaren. Die Korporationen haben denn auch die Projekträgerschaft für ihre Projekte übernommen. Für den Schutzwald Schiltgrat tritt die Flurgenossen-schaft als Trägerschaft auf.

Kredite von 1,26 Millionen Franken gesprochen

Die im Rahmen der verlängerten Schutzwaldprojekte vorgesehenen Massnahmen umfassen unter anderem die Jungwaldpflege, die Durchforstung einzelner Bäume oder ganzer Baumgruppen, damit sie eine gleichmässige Krone und ein genügendes Wurzelwerk ausbilden können) und eine Verjüngung des Waldes. Die Projektleitung liegt beim Amt für Wald und Energie, beziehungsweise dem Revierförster.

Der Regierungsrat hat für Massnahmen, die den Zeitraum 2013 bis 2015 betreffen, folgende Kredite gesprochen: Schutzwaldprojekt Buochs (maximal 532‘000 Franken), Schutzwaldprojekt Hergiswil (maximal 489‘000 Franken) und für das Schutzwaldprojekt Schiltgrat-Kehrsiten (maximal 246‘600 Franken).

pd/zim