NIDWALDEN: Schwanabschüsse lösen Kritikwelle aus

Die Absicht des Kantons, in Buochs einzelne Schwäne zu schiessen, hat für zahlreiche Reaktionen gesorgt. Auch bei Regierungsrätin Karin Kayser.

Martin Uebelhart
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Schwäne in Buochs. (Bild: Matthias Piazza/Neue NZ)

Schwäne in Buochs. (Bild: Matthias Piazza/Neue NZ)

Die Reaktionen auf die angekündigten Schwanenabschüsse trafen in grosser Zahl bei Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser ein. «Sie sind teilweise sachlich, es werden kritische Fragen gestellt.» Es gehe aber auch hin bis zu persönlichen Angriffen. Auch in den Foren diverser Online-Medien hätten sich die Leute geäussert. Die bisherigen Massnahmen hätten nichts gebracht. Durch Knallpetarden etwa hätten sich die Tiere nicht vertreiben lassen.

Wann der ideale Zeitpunkt für die jetzt geplanten Einzelabschüsse sei, werde in diesen Tagen definiert, sagt Karin Kayser. «Mit diesen so genannten Vergrämungsabschüssen dürfen wir maximal 10 Prozent der Schwäne schiessen». Zurzeit besteht die Population in Buochs aus 40 bis 50 Tieren. Beginnen werde man mit einem oder zwei. Man müsse anschliessend die Wirkung überprüfen: nämlich, dass weniger Schwäne das betroffene Gebiet aufsuchen.