NIDWALDEN: Seefeld soll aus Richtplan verschwinden

Baudirektor Hans Wicki hat Post erhalten: Fast 3000 Personen wollen das Buochser Seefeld in der heutigen Form erhalten.

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IG-Präsident Albert Frank (Mitte) mit dem Schubkarren voller Unterschriften und einem Plan mit den Vorstellungen der IG, wie das Delta gestaltet werden könnte. Im Hintergrund Baudirektor Hans Wicki (rechts). (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

IG-Präsident Albert Frank (Mitte) mit dem Schubkarren voller Unterschriften und einem Plan mit den Vorstellungen der IG, wie das Delta gestaltet werden könnte. Im Hintergrund Baudirektor Hans Wicki (rechts). (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

Eine Schubkarre dekoriert mit Gras, einem Blumenstrauss, Äpfeln und mit Kisten voller Papier: Die IG Pro Seefeld überreichte gestern Vormittag dem Nidwaldner Baudirektor Hans Wicki eine Petition mit 2895 Unterschriften. Darin wird verlangt, dass das Seefeld mit dem Aawasserdelta in Buochs als möglicher Standort von ökologischen Ausgleichsflächen aus dem überarbeiteten kantonalen Richtplan gekippt wird.

Die Regierung hat den Fokus auf das Seefeld gelegt, weil sie wegen des Flugplatzes Buochs einen ökologischen Ausgleich schaffen muss. Das sei eine Forderung seitens des Bundes, die schon länger bestehe und umgesetzt werden müsse, erklärte Baudirektor Hans Wicki. Da mit dem Aadelta ein qualitativ hochwertiger Ausgleich möglich wäre, könnte dafür die vom Bund geforderte Fläche reduziert werden.

«Wir wollen, dass der Kanal der Engelbergeraa erhalten bleibt und der Wasserlauf nicht geöffnet wird», sagte IG-Präsident Albert Frank. Die IG fürchtet um den Seeanstoss für die Öffentlichkeit. Mit der Öffnung des Wasserlaufs «würde der letzte Zugang zum See zwischen Buochs und Ennetbürgen verunmöglicht», heisst es im Petitionstext.