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NIDWALDEN: Sirenentest vor Fasnachtsstart

Am Mittwoch, 7. Februar 2018, werden im Kanton Nidwalden – wie überall in der Schweiz – die Alarmsirenen getestet.
Beim Sirenengeheul in Rothenthrum handelte es sich nur um einen Fehlalarm. (Bild: red)

Beim Sirenengeheul in Rothenthrum handelte es sich nur um einen Fehlalarm. (Bild: red)

Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was im Alarmfall zu tun ist. Am 7. Februar 2018 findet deshalb in der gesamten Schweiz der jährliche Sirenentest statt.

Dabei werden die Sirenen des «Allgemeinen Alarms» sowie des «Wasseralarms» getestet, wie das Amt für Militär und Bevölkerungsschutz des Kantons Nidwalden am Montag mitteilte. Da es sich nur um einen Test handle, seien an diesem Tag keine Schutzmassnahmen zu ergreifen.

Test verläuft in zwei Phasen

Der Sirenentest verläuft in zwei Phasen: Ab 13.30 Uhr wird der «Allgemeine Alarm» ausgelöst. Ab 14.15 Uhr bis spätestens 16.00 Uhr wird der «Wasseralarm» geprüft.

Im Kanton Nidwalden werden die 40 stationären Sirenen über das Alarmierungssystem «Polyalert» ausgelöst. Dazu gehören auch die acht Sirenen im Abflussbereich des Bannalp-Stausees. Zur Prüfung der verschiedenen Auslösesysteme werden die Sirenen für beide Alarme je zweimal ausgelöst.

Im Ernstfall richtig reagieren

Sollte der «Allgemeine Alarm» außerhalb der angekündigten Sirenentests ertönen, sei eine Gefährdung der Bevölkerung möglich, so die Kantonsverwaltung weiter. In einem solchen Fall müsse die Bevölkerung Radio hören, die Anweisungen der Behörden befolgen und die Nachbarn informieren.

Im Ernstfall ertönt der Wasseralarm» erst nach dem Zeichen «Allgemeiner Alarm». Dann müsse man das gefährdete Gebiet sofort verlassen.

Flächendeckendes Alarmierungssystem

Die Schweiz verfügt über ein dichtes Netz von rund 7‘800 Sirenen, mit denen die Alarmierung der Bevölkerung sichergestellt ist, teilte die Kantonsverwaltung weiter mit. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) sorge in Zusammenarbeit mit den Kantonen, Gemeinden und Stauanlagenbetreibern dafür, dass die Alarmierungssysteme auf dem neuesten Stand und jederzeit einsatzbereit sind.

Die Kantonsverwaltung bittet die Bevölkerung um Verständnis für die mit dem Sirenentest verbundenen Unannehmlichkeiten.

pd/dvm

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