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NIDWALDEN: Spiesbahn kann weiter fahren

Der Seilbahnverband erreicht, dass der Kanton die Schliessung der Spiesbahn sistiert. Ein Sanierungsprojekt soll von den zuständigen Stellen geprüft werden.
Die Luftseilbahn Fell–Spies. Bild: Christian Perret/PD (Bild: Christian Perret/PD)

Die Luftseilbahn Fell–Spies. Bild: Christian Perret/PD (Bild: Christian Perret/PD)

Dass die Oberrickenbacher Luftseilbahn Fell–Spies ihren Betrieb einstellen sollte, war beschlossene Sache. Per 31. Dezember 2017 wäre sie geschlossen worden. So stand es laut einer Medienmitteilung des Nidwaldner Seilbahnverbands in einem Brief des Kantons an den Besitzer Josef Durrer. Es wäre das Aus der Bahn gewesen, wohl für immer.

Nun ist klar: Die Spiesbahn fährt weiter. Der Kanton beharrt nicht auf der Schliessung der Bahn und ist bereit, ein Sanierungsprojekt, das der Seilbahnverband zusammen mit Josef Durrer erarbeitet hat, zu prüfen. «Der Entscheid des Eigentümers, die Seilbahn zu sanieren, freut uns sehr», wird Andreas Kayser in der Mitteilung zitiert. Er ist verantwortlich für die Kleinseilbahnen im Kanton und entscheidet über deren Betrieb. «Wir prüfen das Gesuch und werden gemeinsam mit dem Eigentümer, dem Seilbahnverband und dem Interkantonalen Konkordat für Seilbahnen und Skilifte das weitere Vorgehen festlegen.»

Für den Präsidenten des Seilbahnverbands, Ueli Schmitter, ist es ein erster wichtiger Schritt, dass die Bahn weiter fahren darf. Er zeigt sich erleichtert, aber auch nachdenklich: «Wir betreten Neuland. Die Zukunft wird zeigen, ob die Kontrollstelle und der Kanton bereit sind, den Spielraum, den die Gesetze ihnen zugestehen, zu nutzen und kons­truktiv mitzudenken.» Im April 2016 hatten die Seilbahnbesitzer den Seilbahnverband Nidwalden gegründet, um sich gemeinsam für ihre Bahnen zu wehren, die seit Einführung des neuen Seilbahngesetzes erhöhten technischen Anforderungen genügen sollen. Von Beginn an im Fokus stand das Schicksal der Luftseilbahn Fell–Spies. (pd/red)

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