NIDWALDEN: Spitex-Pflege spezialisiert sich zunehmend

In der Pflege alter Menschen kommt der Spitex heute die wichtigste Rolle zu. Dabei übernimmt sie vermehrt sogar anspruchsvolle medizinische Aufgaben.

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Pflegefachfrau Hildegard Rieder kontrolliert den Zuckerwert eines Patienten (gestellte Szene). (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Pflegefachfrau Hildegard Rieder kontrolliert den Zuckerwert eines Patienten (gestellte Szene). (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Zahl betagter Menschen ist in den vergangenen Jahren dank höherer Lebenserwartung gewachsen. Im Gleichschritt mit dieser Entwicklung hat die Spitex in Nidwalden ihren Aufgabenkatalog angepasst und immer mehr Arbeitsstunden pro Jahr aufgewendet. In Zusammenarbeit mit den Ärzten übernimmt sie immer mehr medizinische Aufgaben und entlastet damit die Pflegeheime und Spitäler.

Den betagten Menschen selbst kommt der zunehmend spezialisierte Spitex-Dienst entgegen: Sie können länger zu Hause bleiben.

Um den neuen Aufgaben gerecht zu werden, habe sich die Spitex zunehmend professionalisiert, sagt Urs Zumstein, Präsident des Spitex-Vereins Obwalden. Entsprechend komplexer ist die Ausbildung geworden. Zu den Grundlagen gehören unter anderem der Wechsel von Wundverbänden und das Setzen von Injektionen.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.