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NIDWALDEN: Stanserhorn-Bahn erhält Solarpreis

Erfolg für die Stanserhorn-Bahn: Sie werden mit einem Solarpreis für ihr innovatives Energiekonzept ausgezeichnet.
Die Cabrio-Bahn fährt mit energieeffizientem Eco-Modus und verbraucht jährlich etwa 10 Prozent weniger Strom als vor der Sanierung; dafür verlängert sich die Fahrzeit von sechs auf neun Minuten. (Bild: PD / Schweizer Solarpreis 2015)

Die Cabrio-Bahn fährt mit energieeffizientem Eco-Modus und verbraucht jährlich etwa 10 Prozent weniger Strom als vor der Sanierung; dafür verlängert sich die Fahrzeit von sechs auf neun Minuten. (Bild: PD / Schweizer Solarpreis 2015)

Die Stanserhorn-Bahn am Dienstag mit dem Schweizer Solarpreis 2015 in der Kategorie Institutionen ausgezeichnet worden. In einer Pressemitteilung schreibt die Solar-Agentur Schweiz, dass sich die Bahn seit Jahren für eine nachhaltige Entwicklung auf dem Berg engagiere. Schrittweise habe sie Gebäude und Bahn saniert. Dabei nutze sie erneuerbare Energien. Nicht nur mit ihrer 56 Quadratmeter grossen Solarthermieanlage und ihrer Fotovoltaikanlage, sondern auch durch passive Solarenergie für das Bergrestaurant dank einer intelligenten Solararchitektur. Zusammen mit der Wärmerückgewinnung generiert die Stanserhorn-Bahn rund 11 Prozent ihres Gesamtenergiebedarfs. 2014 sanierte man die Gebäudehülle der Talstation und schloss sie an das lokale Holzschnitzel-Fernwärmenetz an. Lobend erwähnt wird auch, dass für die Wasserversorgung auf dem Berg Meteorwasser genutzt wird.

Weitere Solarpreise gehen an den Bündner Solarpionier Christian Hassler: Er wird für sein 30-jähriges Wirken mit der 1985 gegründeten Firma «hassler energia alternativa AG» ausgezeichnet. Als zweite Persönlichkeit wird Ségolène Royal, die französische Ministerin für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie, gewürdigt. Sie will bis in fünf Jahren alle Taxi- und Bus-Fahrzeuge in Paris mit Elektro- statt Verbrennungsmotoren ausstatten.

Bei den Institutionen wurde der Wärmeverbund St. Moritz ausgezeichnet, der mit einer Wärmepumpe den See als Wärmereservoir nutzt. Preisträger ist auch die Stadt Genf, die bis heute 45 thermische Solaranlagen und 14 Phovoltaikanlagen installierte. Die Pfadi und der Heimverein Falkenstein in Köniz werden für eine umfassende Sanierung ihrer zwei Hauptgebäude gelobt.

Die 14 Schweizer Solarpreise für Persönlichkeiten, Institutionen, Neubauten, Sanierungen und Solaranlagen wurden am Dienstag zum 25. Mal vergeben. Die Auszeichnung erfolgt in der Palexpo Genf in Anwesenheit zahlreicher Prominenter aus Politik und Wirtschaft.

red/sda

Bergstation der Stanserhornbahn. Die ganzflächig integrierte, 56 Quadratmeter grosse thermische Solaranlage liefert 25’000 kWh/a. (Bild: PD / Schweizer Solarpreis 2015)

Bergstation der Stanserhornbahn. Die ganzflächig integrierte, 56 Quadratmeter grosse thermische Solaranlage liefert 25’000 kWh/a. (Bild: PD / Schweizer Solarpreis 2015)

Das Rondorama-Bergrestaurant ist aus einheimischem Holz gebaut und nutzt die Solarenergie passiv. (Bild: PD / Schweizer Solarpreis 2015)

Das Rondorama-Bergrestaurant ist aus einheimischem Holz gebaut und nutzt die Solarenergie passiv. (Bild: PD / Schweizer Solarpreis 2015)

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