Nidwalden stellt Agglomerationsprogramm vor

Die Bevölkerung in Nidwalden wächst. Der dadurch entstehende Druck auf die Landressourcen und Fragen zum Verkehr haben den Kanton dazu veranlasst ein Agglomerationsprogramm auszuarbeiten. Dieses wird Anfang Juli vorgestellt.

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Baudirektor Hans Wicki vor einem Plakat zum Agglomerationsprogramm Nidwalden. Das Agglomerationsprogramm soll trotz starkem Bevölkerungswachstum eine nachhaltige, koordinierte Verkehrs- und Raumordnungspolitik in die Wege
leiten. (Bild: Baudirektion Nidwalden)

Baudirektor Hans Wicki vor einem Plakat zum Agglomerationsprogramm Nidwalden. Das Agglomerationsprogramm soll trotz starkem Bevölkerungswachstum eine nachhaltige, koordinierte Verkehrs- und Raumordnungspolitik in die Wege leiten. (Bild: Baudirektion Nidwalden)

Die Wachsende Bevölkerung, die Nachfrage nach Bauland und Standorten für das Gewerbe sowie drängende Fragen zum Verkehr hätten die den Kanton Nidwalden dazu veranlasst, die notwendigen Massnahmen bis 2030 in einem Agglomerationsprogramm festzuhalten. Laut Medienmitteilung der Baudirektion wird dieses Anfang Juli der Bevölkerung präsentiert.

Vor dieser Präsentation lud die Baudirektion zu einem Besuch der neuralgischen Punkte, bei welchem dringend Handlungsbedarf bestehe.

ÖV, Verkehr und Siedlungen

Gestartet wurde die Tour beim Bahnhof Stans. Dort soll das Angebot gezielt ausgebaut werden. So sollen die Gemeinden mit entsprechendem Potential und die grossen Arbeitsplatzschwerpunkte besser und regelmässiger erschlossen werden.

Beim Kreisel der Autobahnausfahrt Stans Nord soll im Bereich des motorisierten Individualverkehrs ein gezielter Ausbau stattfinden, um Staus zu verhindern. Mit den Massnahmen des Agglomerationsprogramms wollen der Kanton und die Gemeinden ein gut ausgebautes und abgestimmtes Verkehrssystem zur Verfügung stellen und die Engpässe bei Anschlüssen und Verzweigungen beheben.

Das Agglomerationsprogramm soll zudem bei der Siedlungsentwicklung eine Trendwende einläuten und einen Beitrag zur haushälterischen Bodennutzung leisten. Dazu wurde eine Ausscheidung und Priorisierung von Entwicklungsschwerpunkten vorgenommen, mit welchen die Zersiedelung eingedämmt werden soll.

Infos an Bevölkerung

Anfang Juli werden alle Nidwaldner Haushalte mit einer Zusammenfassung des Agglomerationsprogramms in Form eines Flyers bedient und das Programm sowie die Massnahmenblätter werden auf der Website des Kantons aufgeschaltet.

pd/bep