Nidwalden stimmt Fachhochschul-Vereinbarung zu

Der Kanton Nidwaldner tritt der Zentralschweizer Fachhochschul-Vereinbarung bei. Der Entscheid war am Mittwoch im Landrat unbestritten.

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In der Vorlage ging es um die neue Rechtsgrundlage für die Hochschule Luzern - Fachhochschule Zentralschweiz (FHZ). Bildungsdirektor Res Schmid sagte, die FHZ habe sich zwar seit 2001 etabliert, es habe sich aber gezeigt, dass die Strukturen vereinfacht werden müssten.

Die heute weitgehend eigenständigen Teilschulen und die Direktion werden zu einer einheitlichen Organisation zusammengeführt. Das Finanzierungskonzept wird geändert. Luzern zahlt mehr, für Nidwalden bringt die neue Vereinbarung unter dem Strich Einsparungen von 250'000 Franken.

Zur FHZ gehören die fünf Schulen Technik und Architektur, Wirtschaft, Gestaltung und Kunst, Musik sowie soziale Arbeit. Trägerschaft war bislang, je nach Schule, der Kanton Luzern oder eine Stiftung, die FHZ-Direktion unterstand einer regionalen Trägerschaft.

Neu ist die gesamte FHZ als interkantonale öffentliche Anstalt organisiert. Neben Nidwalden haben bereits Uri und Obwalden der neuen Vereinbarung zugestimmt, Schwyz, Zug und Luzern folgen in den nächsten Wochen.

sda