NIDWALDEN: Tamilische Bande beschäftigt die Richter

Fünf Männer mit tamilischer Herkunft beschäftigen die kantonale Justiz. Ein mehrtägiger Prozess ist nötig, weil sie mehrerer Delikte angeklagt sind.

Kl
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Beim Bahnhof Hergiswil kams zum Streit (Symbolbild). (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

Beim Bahnhof Hergiswil kams zum Streit (Symbolbild). (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

Fünf Angeklagte, alle tamilischer Herkunft, stehen in diesen Wochen vor dem Nidwaldner Kantonsgericht. Ihnen werden diverse Straftaten in unterschiedlicher Zusammensetzung vorgeworfen. Im Mittelpunkt des mehrtägigen Prozesses steht ein Vorfall im Bahnhof Hergiswil, bei welchem ein Landsmann der Angeklagten spitalreif geprügelt wurde. Es scheine, dass die Beteiligten aus purer Freude an körperlicher Gewalt gehandelt hätten, sagte die Staatsanwältin. Die fünf Angeklagten werden von je einem Pflichtverteidiger vertreten. Wegen der vielen Beteiligten findet die Verhandlung im Landratssaal statt.

Der Aufwand ist enorm, der Fall kompliziert, die Untersuchungen ebenso. Einfache und schwere Körperverletzung, Angriff, Raufhandel, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz werden ihnen vorgeworfen. Die meisten der zahlreichen Straftaten verübten sie in alkoholisiertem Zustand. Staatsanwaltschaft und Kantonsgericht müssen nun herausfinden, wer wo beteiligt war und wer sich für welche Taten schuldig gemacht hat.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen NZ und im E-Paper.