Nidwalden

Thomas Furrer wird neuer Chef der Raumplanung

Der Nidwaldner Regierungsrat hat Thomas Furrer zum Leiter des kantonalen Amtes für Raumentwicklung ernannt. Der 53-Jährige wird seine neue Stelle am 1. Februar 2021 antreten.

Philipp Unterschütz
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Thomas Furrer, der neue Leiter des kantonalen Amtes für Raumentwicklung.

Thomas Furrer, der neue Leiter des kantonalen Amtes für Raumentwicklung.

Bild: PD

In der Baudirektion des Kantons Nidwalden wird die Leitung des Amtes für Raumentwicklung neu besetzt. Per 1. Februar 2021 wird diese von Thomas Furrer (53) übernommen, nachdem der Regierungsrat den diplomierten Ingenieur Raumplaner gewählt hat.

Thomas Furrer war zuletzt seit 2013 vollamtlicher Stadtrat in Rapperswil-Jona und stand dabei operativ dem Ressort Bau und Liegenschaften vor. Er präsidierte unter anderem die städtische Bau- und Umweltkommission sowie die Natur- und Landschaftsschutzkommission. Zuvor war er rund 20 Jahre in verschiedenen privaten Raumplanungsbüros, beim Amt für Raumplanung Solothurn und bei der Gemeinde Köniz tätig. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeiten lagen auf Ortsplanungsrevisionen, Nutzungsplanverfahren, Verkehrsplanungsaufgaben, Strassenraumgestaltungen sowie Projekt- und Abteilungsleitungen.

«Wir sind überzeugt, mit Thomas Furrer die ideale Besetzung für die anspruchsvolle Amtsleitung gefunden zu haben. Er weist sehr breite Erfahrungen in raumplanerischen Belangen auf und verfügt über alle erforderlichen Fachkenntnisse für diesen Posten», hält Baudirektor Josef Niederberger fest.

Neben seinem erfolgreichen Studium als Siedlungsplaner verfügt Thomas Furrer auch über einen Masterabschluss in Umwelttechnik und -management.

Interimsführung kann abgelöst werden

Zurzeit ist Viktor Schmidiger sowohl Vorsteher des Amtes für Gefahrenmanagement als auch seit zwei Jahren ad interim Vorsteher des Amtes für Raumentwicklung. Damals konnte die Nachfolge des vorherigen Amtsleiters nicht umgehend geregelt werden und die offenen Stellenprozente wurden für eine zusätzliche Mitarbeiterin beim Amt für Raumentwicklung eingesetzt. Damit diese Zwischenlösung abgeschlossen werden kann, hat der Regierungsrat vergangenes Jahr eine zusätzliche Stelle beantragt. Der Landrat hat diese im Rahmen der Budgetberatung genehmigt, anschliessend erfolgte die Ausschreibung für die Funktion des Amtsvorstehers.

«Wir sind froh, dass wir nun eine nachhaltige Lösung finden konnten, auch wenn Viktor Schmidiger, dem ein herzliches Dankeschön gebührt, in seiner Doppelrolle ausgezeichnete Arbeit leistet. Er wird sich künftig wieder voll und ganz auf seine Aufgaben im Amt für Gefahrenmanagement fokussieren können», sagt Baudirektor Josef Niederberger. Mit dem Hochwasserschutz beim Buoholzbach und weiteren Projekten stehen in diesem Bereich in naher Zukunft einige Heraus-forderungen an.