NIDWALDEN: Tötungsdelikt in Ennetbürgen – Ehepaar tot

In Ennetbürgen hat sich am Donnerstag ein Tötungsdelikt mit anschliessendem Suizid zugetragen. Die Polizei fand ein Schweizer Ehepaar leblos in der eigenen Wohnung.

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Eine Dritteinwirkung kann ausgeschlossen werden (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Eine Dritteinwirkung kann ausgeschlossen werden (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Am vergangenen Donnerstag hat sich in Ennetbürgen ein Tötungsdelikt mit anschliessendem Suizid zugetragen. Wie die Kantonspolizei Nidwalden am Montag in einer Mitteilung schreibt, wurde eine Mitarbeiterin an ihrer Arbeitsstelle vermisst. Die Polizei rückte aus und konnte beim Eintreffen an ihrer Wohnadresse in Ennetbürgen nur noch den Tod des 44 und 40 Jahre alten Schweizer Ehepaars feststellen.

Gemäss den bisherigen Ermittlungen liegt ein Tötungsdelikt mit anschliessendem Suizid nahe. «Das Tatmotiv dürfte im privaten Bereich der beiden Todesopfer liegen», schreibt die Polizei. Eine Einwirkung durch Dritte könne mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Nidwalden hat das Forensische Institut Zürich sowie das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich zur Unterstützung beigezogen.

Staatsanwältin Natalie Vonmüllenen sagte auf Anfrage, nach bisherigem Erkenntnisstand gehe man davon aus, dass die 40 Jahre alte Frau getötet worden sei, und dass der 44 Jahre alte Mann danach Suizid begangen habe. Das Tötungsdelikt und der Suizid dürften vom Mittwoch auf Donnerstag begangen worden sein.

Zur Art der Tötung machte die Staatsanwaltschaft mit Rücksicht auf die laufenden Untersuchungen keine Angaben. Auch wo das Delikt stattgefunden hat, wurde nicht bekannt gegeben. Es handle sich aber um die gemeinsame Wohnung des Paares, sagte Vonmüllenen. Kinder habe es in der Wohnung keine gehabt.

rem/sda