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NIDWALDEN: Tourismuskonzept stösst auf positives Echo

Nun ist das neue Tourismusförderungsgesetz bereit für die Beratung im Landrat. Der Regierungsrat hat das Gesetz erneut überarbeitet und mit einem Konzept ergänzt.
Der Kanton Nidwalden soll unter anderem das Basis-Marketing (im Bild die Cabrio-Bahn aufs Stanserhorn) übernehmen. (Bild: Leserbild Caroline Pirskanen)

Der Kanton Nidwalden soll unter anderem das Basis-Marketing (im Bild die Cabrio-Bahn aufs Stanserhorn) übernehmen. (Bild: Leserbild Caroline Pirskanen)

Die Nidwaldner Regierung hatte das neue Tourismusgesetz <span style="display: none;">&nbsp;</span>im vergangenen Jahr bereits einmal in die Vernehmlassung geschickt. Die bisherigen Gesetzesarbeiten fielen im Parlament durch. Bemängelt wurde vor allem das Fehlen eines klaren Konzepts. Das Gesetz entspreche lediglich einem Abgabereglement, wurde weiter kritisiert.

Nun erstellte der Regierungsrat das geforderte Konzept - zusammen mit Tourismusvertretern. Darin sind die Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden und die Finanzierung geklärt. Der Kanton will sich jährlich 300'000 Franken an der Tourismusförderung beteiligen.

Das dem Gesetz zugrundeliegende Konzept zur nachhaltigen Förderung des Tourismus in Nidwalden stosse auf positives Echo, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit. 43 Stellungnahmen gingen ein.

Der Regierungsrat verabschiedete die Gesetzesvorlage mit drei kleineren Anpassungen zu Handen des Landrats:

  • Um ein Trittbrettfahren zu verhindern, wird ein minimaler Abgabefuss von 0.4 Einheiten für sämtliche Gemeinden definiert. Alle Gemeinden profitieren von den Leistungen der Tourismusförderung, weshalb eine minimale Beteiligung aller gerechtfertigt ist.
  • Auf die Möglichkeit zur Einteilung der Gastwirtschaftsbetriebe nach ihrer Abhängigkeit vom Tourismus (niedrig, mittel, hoch) wird verzichtet. Die Einteilung zieht Abgrenzungsprobleme nach sich und ist dementsprechend schwierig zu vollziehen.
  • Die dem Bürgenstock Resort zugehörigen Betriebe zahlen eine ordentliche Tourismusabgabe auf kantonaler Stufe. Die Hotelbetriebe des Bürgenstock Resort können zusätzlich eine Kurtaxe erheben, welche neu 1 Franken pro Hotelstern betragen soll (anstelle von 5 Franken für alle Hotels). Dadurch kann den unterschiedlichen Zimmerpreisen teilweise Rechnung getragen werden.

Bevor sie in den Landrat kommt, behandeln gegen Ende Oktober die landrätlichen Kommissionen die Vorlage. Das Gesetz soll auf den 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Mit dem neuen Gesetz soll unter anderem eine umsatzabhängige Tourismusabgabe die bisherige Kurtaxe in den Gemeinden ersetzen. Zudem sollen die Gemeinden die Förderung des Tourismus zu einem grossen Teil selber gestalten. Der Kanton übernimmt übergeordnete Aufgaben wie die Koordination, die Interessenvertretung, die Gästeinformation und das Basis-Marketing. sda/rem

Die Hotelbetriebe des Bürgenstock Resort können zusätzlich eine Kurtaxe erheben, welche neu 1 Franken pro Hotelstern betragen soll. (Archivbild Eveline Beerkircher)

Die Hotelbetriebe des Bürgenstock Resort können zusätzlich eine Kurtaxe erheben, welche neu 1 Franken pro Hotelstern betragen soll. (Archivbild Eveline Beerkircher)

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