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NIDWALDEN: VCS pocht auf bessere Anschlüsse in Luzern

Mit einer Petition fordert der VCS mehr Züge auf der Linie Engelberg–Luzern – vor allem morgens und abends.
Matthias Piazza
Ein Zug verlässt den Bahnhof Dallenwil in Richtung Engelberg. (Bild: Matthias Piazza/Neue NZ)

Ein Zug verlässt den Bahnhof Dallenwil in Richtung Engelberg. (Bild: Matthias Piazza/Neue NZ)

Daniel Daucourt, Präsident der VCS-Sektion Ob- und Nidwalden, spricht von einem Missstand. «Seit der Einführung des Fahrplans 2014 haben sich die Anschlüsse aus Nidwalden nach Basel, Bern und Zürich verschlechtert. Nach vier Jahren ist es nun Zeit, die Lage zu verbessern.» Zusammen mit der IG ZB-Pendler, den Grünen Nidwalden und Pro Bahn (Sektion Zentralschweiz) hat die Ob-/Nidwaldner Sektion des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) eine Petition zuhanden des Regierungs- und Landrates lanciert. Konkret werden drei zusätzliche Zugverbindungen gefordert: einerseits eine zusätzliche S44 am Morgen von Luzern nach Stans und zurück: Luzern ab 7.37 Uhr, Stans ab 8.03. Ebenfalls soll die S44 am Abend von Luzern nach Stans und zurück in Luzern zusätzlich um 19.37 Uhr und in Stans um 20.03 fahren.

Zurzeit fährt dieser Zusatzzug am Morgen um 5.37 Uhr und 6.37 ab Luzern nach Stans und um 6.03 und 7.03 Uhr zurück. Am Abend fährt die S44 in Luzern um 17.37 und 18.37 und in Stans um 18.03 und 19.03 Uhr. «Mit den bestehenden Verbindungen ist Nidwalden mit der S-Bahn tagsüber nur noch einmal pro Stunde mit Zug und Zürich verbunden – mit Ausnahme der Hauptverkehrszeiten, wenn die S44 fährt», begründet Daniel Daucourt den geforderten Ausbau der Linie.

Wer abends von Basel oder Bern mit dem Zug in Luzern ankommt mit dem Ziel Nidwalden, muss in Luzern rund eine halbe Stunde Umsteigezeit in Kauf nehmen. Denn die S4 nach Wolfenschiessen mit Halt an allen Stationen fährt erst rund eine halbe Stunde nach Ankunft der Züge von Basel und Bern ab. Deswegen wird zudem ein zusätzlicher Interregio am Abend von Luzern nach Engelberg und zurück gefordert, mit Abfahrt in Luzern ab 22.10 Uhr und Engelberg ab 23.01 Uhr.

Nicht Kürzungen in diesem Ausmass

Vor dem Hintergrund der geforderten zusätzlichen Verbindungen geht den Petitionären die Absicht des Regierungsrates umso mehr gegen den Strich, den Rahmenkredit für die Abgeltungen des öffentlichen Verkehrs für 2018 und 2019 auf 14,4 Millionen Franken zu senken. Das sind rund 1,4 Millionen Franken weniger als bisher. «Die Zahl der Passagiere hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, das Angebot hat sich verbessert. Die Erfolgsgeschichte soll weitergeschrieben werden. Wir wehren uns darum gegen die Kürzung, zumindest gegen die Kürzung in diesem Ausmass», so Daniel Daucourt.

Er ist sich bewusst, dass man mit der Petition ein politisch relativ unverbindliches Instrument gewählt hat. Trotzdem ist er vom Vorgehen überzeugt. «Mit der Petition geben wir auch den Pendlern und übrigen Fahrgästen eine Stimme. Diese wären bei einem politischen Vorstoss ausgeschlossen.» Die Petition soll anlässlich der Sitzung vom 30. August dem Landrat überreicht werden.

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

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