NIDWALDEN: Verband sucht eine Lösung für Sperrgut

Der Sperrmüll aus den halbjährlichen Sammlungen wird zu 70 Prozent wiederverwertet – im Gegensatz zum normalen Sperrgut mit einer Marke.

Martin Uebelhart
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Der Kran greift kräftig zu: Auch Matratzen gehören zum Sperrgut. (Bild: Archvibild Josef Reinhard)

Der Kran greift kräftig zu: Auch Matratzen gehören zum Sperrgut. (Bild: Archvibild Josef Reinhard)

Fast 1300 Tonnen Material haben die Mitarbeiter der Kehrichtabfuhr im Frühling und jetzt im Herbst bei den Sperrgutsammlungen in den Nidwaldner Gemeinden eingesammelt. Alles, was da an die Strasse gestellt wird, landet bei Zimmermann Recycling in Buochs. Dort werden die Berge sortiert. «Rund 70 Prozent des Materials können rezykliert werden», sagt Reto Zimmermann, Geschäftsführer und Inhaber der Zimgroup, zu der Zimmermann Recycling gehört. Er begrüsst, dass das Sperrgut separat eingesammelt wird.

Um das Sperrgut, das über Gebührenmarken entsorgt wird, auch dem Recycling zuführen zu können, fehle heute eine Lösung, sagt Paul Matter, Präsident Kehrichtverwertungsverband Nidwalden. «Wir müssen uns Gedanken darüber machen, wie es mit der Sperrgutsammlung weitergeht.» Der Vorstand werde auch auf die Gemeinden zugehen.