Nidwalden verlängert Eingabefrist für Beiträge aus Covid-19-Fonds

Nidwalden verlängert die Eingabefrist für Beiträge aus dem privat initiierten Covid-19-Fonds bis Ende Jahr. Und zwar, weil die Fonds-Mittel noch nicht ausgeschöpft sind und weiteren Unternehmen wegen der Krise ein finanzieller Engpass droht.

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(sda) Seit der Lancierung des privat initiierten Covid-19-Fonds am 23. April profitierten rund 150 Kleinbetriebe von einem nicht rückzahlungspflichtigen Beitrag von 10'000 Franken, wie die Nidwaldner Staatskanzlei am Montag mitteilte.

Anspruchsberechtigt sind in Nidwalden ansässige Betriebe mit weniger als zehn Vollzeitangestellten, die bedingt durch die Coronapandemie Umsatzeinbussen von 50 Prozent oder mehr erleiden und dies mit Unterlagen belegen können.

Bis vor kurzem gingen rund 230 Gesuche ein. Diese werden von einem Gremium aus zwei Regierungsräten und einem Vorstandsmitglied des Gewerbeverbandes behandelt. Ursprünglich wäre die Frist für die Einreichung von Gesuchen Ende Mai abgelaufen.

Da aber noch Mittel im Fonds vorhanden sind, verlängerte der Regierungsrat die Frist bis zum 31. Dezember 2020. Es müsse damit gerechnet werden, dass weitere Kleinbetriebe in den kommenden Monaten in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, wird Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger in der Mitteilung zitiert.