Nidwalden verliert im Fahrplanstreit

Hergiswil Matt soll nur noch minimal mit der S-Bahn und dafür mit einem Busangebot bedient werden. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht.

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Die Zentralbahn, hier bei der Fahrt durch Hergiswil. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Die Zentralbahn, hier bei der Fahrt durch Hergiswil. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Die Beschwerde des Kantons Nidwalden in Sachen Bus- statt Zugshalt in Hergiswil Matt sei «unbegründet» und darum abzuweisen. Zu diesem Schluss kommt das Bundesverwaltungsgericht. Nidwalden hatte dort im Zusammenhang mit dem Fahrplan 2014 gegen die Zentralbahn und die beiden Kantone Obwalden und Luzern geklagt.

Entgegen der Meinung in Nidwalden habe das Bundesamt für Verkehr nicht unangemessen entschieden. Hergiswil Matt wird demnach ab Dezember 2013 statt mit Zügen mit Bussen versorgt, falls das Urteil nicht weitergezogen wird. Das ergänzende Busangebot genüge, zumal es aus Einsparungen finanziert werden könne, die sich aus dem Verzicht auf einen vollen Taktfahrplan mit Zugserschliessung ergäben.

Martin Uebelhart/red

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