NIDWALDEN: Vom Airpark ist vorderhand noch nichts zu sehen

Seit der grossen Ankündigung 2011 ist es ruhig geworden um den Air Park. Dies habe auch positive Gründe, versichert der Präsident des Verwaltungsrates.

Oliver Mattmann
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Der Flugplatz Buochs mit Blick auf den Bürgenberg und den Vierwaldstättersee vom Stanserhorn aus betrachtet. (Bild Markus von Rotz)

Der Flugplatz Buochs mit Blick auf den Bürgenberg und den Vierwaldstättersee vom Stanserhorn aus betrachtet. (Bild Markus von Rotz)

Ein Industriepark für Firmen aus der Luftfahrtbranche und Zulieferer. Angekündigte Investitionen: 100 Millionen. Als die Idee des Air Parks im April vor zwei Jahren vorgestellt wurde, war das Echo gross. Wenig später hiess es, die Nidwalden Air Park AG – kurz Napag – habe in der Aerolite Max Bucher AG den ersten Mieter gefunden. Geplanter Einzugstermin: Herbst 2013. Doch auf der vorgesehenen Fläche im Air Park hat sich bisher nichts gerührt.

Laut Hans Rudolf Hauri, Verwaltungsratspräsident der Napag, besteht kein Grund zur Beunruhigung. «Wir haben in Absprache mit der kantonalen Baudirektion entschieden, eine Gestaltungsplanung durchzuführen», erklärt er. Dies sei auf diesem Areal zwar keine Vorgabe, weshalb Aerolite trotzdem hätte einziehen können. Dennoch habe sich die Napag für dieses Vorgehen entschieden. «Wir wollen ein transparentes Bebauungskonzept, das sich gut in die Landschaft integriert. Und mit einem Gestaltungsplan werden künftige Baugesuche besser fundiert und damit auch rascher bewilligungsfähig», sagt Hauri.