NIDWALDEN: Wahl aus drei Schuleintrittsmodellen

Die Nidwaldner Gemeinden sollen künftig drei Möglichkeiten haben, wie sie den Schuleintritt organisieren wollen. Die Regierung hat auf Geheiss des Parlaments einen entsprechenden Gesetzesentwurf in die Vernehmlassung geschickt.

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Blick in eine Primarschule in Beckenried. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Blick in eine Primarschule in Beckenried. (Bild: Archiv Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Als Alternative zum heutigen zweijährigen Kindergarten und anschliessender Primarschule sollen die Gemeinden künftig auch die Grundstufe oder die Basisstufe als Organisationsmodell wählen können, wie es in einer Mitteilung der Nidwaldner Staatskanzlei vom Donnerstag heisst.

Bei der Grundstufe werden die ersten zwei Jahre des Kindergartens sowie das erste Primarschuljahr in einer Klasse geführt. Bei der Basisstufe sind Kindergarten und die ersten zwei Primarschuljahre in einer Klasse vereint.

Die Vernehmlassung der Teilrevision des Gesetzes über die Volksschule dauert bis Mitte Mai 2014. Die geplante Gesetzesänderung geht auf eine Motion von Monika Lüthi-Wyss (CVP) zurück. Der Landrat hiess die Motion im November 2013 gut.

Ursprünglich wollte die Regierung neben dem regulären Kindergarten nur die Grundstufe als weiteres Schuleintrittsmodell zulassen. Dieses führte die Gemeinde Hergiswil seit 2004 in einem Versuchsbetrieb.

Aus der Vernehmlassung zur Teilrevision des Volksschulgesetzes 2012 ging jedoch hervor, dass Schulen und Gemeinden neben Kindergarten und Grundstufe auch die Basisstufe als weitere Variante verlangten.

(sda)