NIDWALDEN: Wahlergebnis fiel knapper aus als vermeldet

Die Nidwaldner Staatskanzlei hat das Ergebnis für die Regierungsratswahl wegen eines Zählfehlers in Stansstad korrigiert. SVP-Kandidat Ueli Amstad hat die Wahl demnach nur um 19 Stimmen verpasst.

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Darf sich über sein Ergebnis noch ein bisschen mehr freuen: SVP-Kandidat Ueli Amstad. (Bild Keystone)

Darf sich über sein Ergebnis noch ein bisschen mehr freuen: SVP-Kandidat Ueli Amstad. (Bild Keystone)

In Stansstad war die Zahl der leeren Stimmen falsch eruiert worden. «Sie haben jene, die nur die eidgenössischen Stimmzettel einlegten, für den Regierungrat aber nicht wählten, als leer gezählt», erklärte Landschreiber Josef Baumgartner. So kam es, dass die Zahl der leeren Wahlzettel von 140 auf 51 korrigiert werden musste. Damit verändert sich das absolute Mehr. Es beträgt neu 7130 (statt 7175) Stimmen. Das absolute Mehr errechnet sich aus der Hälfte der gültigen Wahlzettel (inklusive leere) plus 1.

Die Stimmenzahl von Ueli Amstad (SVP) bleibt mit 7111 unverändert, er ist damit noch 19 Stimmen vom absoluten Mehr entfernt. Heinz Keller hat in Stans noch eine Stimme zusätzlich erhalten (neu also 6549), weil dort eine seiner Stimmen fälschlicherweise als leer gezählt worden war. Die falsche Zählweise ergab in Stansstad auch bei den eidgenössischen Vorlagen weniger Leerstimmen, auf das Endresultat wirkt sich das jedoch nicht aus.

Markus von Rotz / Neue Nidwaldner Zeitung