Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

NIDWALDEN: Wanderausstellung rückt sexuelle Gewalt in den Fokus

Wie sage ich Nein, wenn mir Berührungen oder Gefühle unangenehm sind? Die Wanderausstellung für Schüler macht zurzeit Halt in Stans.
«Mein Körper gehört mir» mit Primarschülern im Zentrum Teufmatt in Adligenswil. Bild: Yves Portmann (Adligenswil, 23. April 2013)

«Mein Körper gehört mir» mit Primarschülern im Zentrum Teufmatt in Adligenswil. Bild: Yves Portmann (Adligenswil, 23. April 2013)

Die Wanderausstellung «Mein Körper gehört mir» tourt durch 19 Kantone und macht zurzeit Halt in Nidwalden. Zwischen dem 13. März und dem 7. April besuchen sämtliche 44 Nidwaldner Klassen der dritten und vierten Primarstufe sowie die Oberstufenklassen der Heilpädagogischen Schule (total 462 Schüler) den interaktiven Parcours in der Schul- und Gemeindebibliothek Stans. Die Ausstellung der nationalen Stiftung Kinderschutz Schweiz verfolgt das Ziel der Prävention von sexueller Gewalt an Mädchen und Knaben. Im Fokus steht dabei, das Selbstbewusstsein und die Abwehrstrategien zu stärken, heisst es in der Mitteilung des Kantons. Handlungsmöglichkeiten bei Grenzüberschreitungen und Geheimhaltungsdruck werden besprochen und die Kinder über Hilfsangebote informiert.

Schüler können sich auf diesem interaktiven Parcours auf anschauliche und spielerische Art und Weise mit den Themen Körper, Gefühle und Geheimnisse befassen und lernen dabei, wie sie Nein sagen können, wenn ihnen Berührungen oder Gefühle unangenehm sind, heisst es weiter. Dabei werden sie von mindestens zwei geschulten Fachpersonen in Kleingruppen durch die Ausstellung geführt. Das Thema sexuelle Gewalt soll enttabuisiert und breite Bevölkerungskreise auf diese Problematik hin sensibilisiert werden.

Bildungsdirektor Res Schmid hat sich die Ausstellung selber angeschaut und ist überzeugt: «Die Ausstellung ist eine sinnvolle Sache. Kinder werden frühzeitig auf die Gefahren sexueller Übergriffe sensibilisiert. Sollten sie eine solche Erfahrung machen, wissen sie, dass sie sich nicht ­verstecken müssen, sondern sich wehren können.»

Hinweis
Infoabend für Eltern: 27. März, 20 Uhr, Pestalozzisaal Stans.

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.