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NIDWALDEN: Weniger Förderlektionen an Nidwaldner Schulen

An den Nidwaldner Schulen soll es ab 2017 weniger Förderlektionen geben. Dies schlägt der Regierungsrat in der neuen Stundentafel vor. Grund dafür ist, dass wegen des Lehrplans 21 mehr Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Deutsch unterrichtet wird.
Wegen dem Lehrplan 21 wird mehr Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Deutsch unterrichtet (Symbolbild Neue NZ)

Wegen dem Lehrplan 21 wird mehr Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Deutsch unterrichtet (Symbolbild Neue NZ)

Der Regierungsrat hat die Stundentafel 2017 in die Vernehmlassung gegeben, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Diese setzt den Lehrplan 21 um. Der harmonisierte Lehrplan der deutschen Schweiz wird in Nidwalden auf das Schuljahr 2017/18 umgesetzt.

In der Regel übernimmt Nidwalden die Fächerbezeichnungen des Lehrplans 21, in zwei Punkten möchte der Regierungsrat aber davon abweichen. So soll die «Lebenskunde» weiterhin «Ethik, Religion, Gemeinschaft und Berufliche Orientierung» umfassen. Das Lehrplan-21-Fach «Räume, Zeiten, Gesellschaften» soll in Nidwalden auch in Zukunft «Geografie und Geschichte» heissen.

Der neue Lehrplan hat in der Primarschule mehr Lektionen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Deutsch. Der Regierungsrat schlägt vor, in der 1. bis 4. Klasse als Kompensation den alternierenden Unterricht und die individuelle Förderung zu reduzieren. Pro Woche wird der Unterricht je nach Stufe statt 25 bis 30 Stunden neu 26 bis 31 Stunden umfassen.

Auf der Orientierungsstufe wird der wöchentliche Unterricht von heute 29 bis 33 Stunden auf 35 bis 36 Stunden erhöhte Förder- und Stützangebote werden nicht mehr geführt. Auch dies ist eine Kompensationsmassnahme.

Das wöchentliche Unterrichtspensum beträgt für Kinder des ersten Kindergartenjahres neu 20 und im zweiten Kindergartenjahr 24 Lektionen.

Die Mehrkosten, die die neue Stundentafel verursache, seien für die Gemeinden gering, schreibt die Staatskanzlei, weil wegen der höheren Anzahl an Lektionen weniger Alternierungs- und Förderlektionen unterrichtet würden. (sda)

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