Nidwalden will für 130'000 Franken Schutzmaterial kaufen

Gesundheitseinrichtungen sind auf grosse Mengen von Schutzartikeln gegen das Coronavirus angewiesen. Nun kauft der Kanton ein.

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Nidwalden stockt den Vorrat an Schutzartikeln auf.

Nidwalden stockt den Vorrat an Schutzartikeln auf.

Symbolbild: CH-Media

(pd/unp) Um für eine länger andauernde Coronapandemie gewappnet zu sein, hat der Regierungsrat einen Kredit von 130'000 Franken für zusätzliches Schutzmaterial bewilligt. Wie die Regierung mitteilt, werden damit in erster Linie Hygienemasken und Handschuhe in grosser Stückzahl erworben, daneben stehen Schutzanzüge und -brillen, Einwegschürzen und Desinfektionstücher auf der Beschaffungsliste. Sollte sich herausstellen, dass die Schätzungen zu tief angesetzt waren, wären weitere Mittel zu sprechen. Im umgekehrten Fall wird nicht gebrauchtes Material nach dem Ende der Pandemie in ein kantonales Lager überführt.

Das Kantonsspital Nidwalden decke seinen Bedarf soweit möglich selbstständig ab, heisst es weiter in der Mitteilung. Für die restliche Versorgung der ansässigen Gesundheitseinrichtungen habe der kantonale Führungsstab die Koordination übernommen. Derzeit seien noch Materialreserven vorhanden, doch die weitere Entwicklung sei schwer voraussehbar und bezüglich Gesamtbedarf gebe es keine Erfahrungswerte. Zudem seien Lieferfristen und Preise wegen der grossen Nachfrage sehr volatil.