NIDWALDEN: «Wir suchen eine Lösung fürs Grüngut»

Aus Sicht des Kehrichtverbands ist die Einführung der Sackgebühr gelungen. Für Grüngut und Plastikabfälle werden noch Lösungen gesucht.

Martin Uebelhart
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Rote Kehrichtsäcke warten in einer Strasse in Stans darauf, vom Müllwagen abgeholt zu werden. (Bild Oliver Mattmann)

Rote Kehrichtsäcke warten in einer Strasse in Stans darauf, vom Müllwagen abgeholt zu werden. (Bild Oliver Mattmann)

«Ich bin positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass es so rund läuft», sagt Margrit Kopp auf die Frage nach einer ersten Bilanz nach gut einem Monat Sackgebühr. Die Leute hätten das neue Kehrichtregime offenbar akzeptiert, sagt die Vizepräsidentin des Kehrichtverwertungsverbandes (KVV) Nidwalden. Die Kehrichtmenge habe sich massiv reduziert. Dies habe ihr auch der Transportunternehmer, der die Kehrichtabfuhren durchführt, bestätigt.

Absolut die meisten Anfragen erreichen den KVV zum Thema Grüngut. Dieses werde bekanntlich in den Wintermonaten nicht gesammelt. «Wir suchen eine Lösung fürs Grüngut», verspricht die Vizepräsidentin. Entsprechende Gespräche seien schon im Gang, doch entschieden sei noch nichts. Das zweite grosse Thema sind die Plastikabfälle. Während man diverse Plastikflaschen etwa für Shampoo, Milch oder Putzmittel in Geschäften zurückgeben könne, gebe gewisse für gewisse Plastiksorten heute noch keine Möglichkeit zur Wiederverwertung, so Kopp.