NIDWALDEN: «Wir wollen eine starke Volksschule»

Res Schmid nimmt Stellung zur Kritik an der Schuleingangsstufe. Auf den Entscheid, dafür nur ein Modell zuzulassen, kommt die Regierung nicht zurück.

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Der Nidwaldner Regierungsrat will Kindergarten und 1. Klasse zusammenführen (Symbolbild Keystone).

Der Nidwaldner Regierungsrat will Kindergarten und 1. Klasse zusammenführen (Symbolbild Keystone).

Bildungsdirektor Res Schmid wurde in der vergangenen Woche von den Schulpräsidenten der Gemeinden hart kritisiert. Auslöser war das von der Regierung veröffentlichte Resultat zur Vernehmlassung über die Schuleingangsstufe. Drei verschiedene Modelle stehen zur Debatte.

Mit dem Kindergarten gebe es heute in Nidwalden ein bewährtes Modell. Wenn die Nachbefragung bei den Gemeinden eine andere Präferenz ergebe, werde der Regierungsrat das entsprechend in seinen Entscheid einfliessen lassen, sagt Bildungsdirektor Res Schmid. Die Regierung will nur ein Modell ins Gesetz schreiben. Die Gemeinden könnten sich nicht einfach für das eine oder das andere entscheiden. Zahlreichen Vernehmlassungsteilnehmern erschien dies zu starr.

Die Haltung der Regierung hat bereits eine Reaktion auf politischer Ebene ausgelöst. Die Ennetbürger CVP-Landrätin und Fraktionschefin Monika Lüthi hat gestern eine Motion eingereicht. Sie fordert, dass alle drei zur Diskussion stehenden Eingangsstufenmodelle zugelassen werden. Die Gemeinden sollen die Organisation ihrer Schulen selber bestimmen können.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neue NZ und im E-Paper.