Nidwalden zahlt 3,2 Millionen an Felsreinigung

Die Felsreinigung und Sicherung des Lopper-Nordhanges hat rund 40 Millionen Franken gekostet. Der Nidwaldner Landrat hiess am Mittwoch eine Kostenbeteiligung des Kantons von 3,2 Millionen Franken einstimmig gut.

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Arbeiter sind damit beschäftigt, die Netze zu befestigen. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)

Arbeiter sind damit beschäftigt, die Netze zu befestigen. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)

Das Bundesamt für Strassen führte ab Juni 2009 am Lopper zum Schutz der Autobahn Räumungs- und Sicherungsarbeiten durch. Es kam noch im selben Jahr zu Steinschlägen, und die Kantonsstrasse musste gesperrt werden.

Einen festen Kostenteiler zwischen dem Bund und dem Kanton gebe es nicht, sagte Baudirektor Hans Wicki. Die Beteiligung sei das Ergebnis von Verhandlungen.

Das Problem war, dass die Felsreinigung bewusst verschoben wurde bis in die Zeit nach der Eröffnung des Kirchenwaldtunnels. Zwischenzeitlich trat 2008 der neue Finanzausgleich in Kraft, der neue Regeln für die Kostenaufteilung zwischen Bund und Kantonen brachte.

Der Bund und Nidwalden einigten sich darauf, die Beteiligung gemäss dem Kostenteiler anzusetzen, der bis 2008 gegolten hat. Es sind demnach 5 Prozent oder 2 Millionen Franken. Weitere 1,2 Millionen zahlt Nidwalden, weil auch die Kantonsstrasse von der Felssicherung profitiert hat.

sda