NIDWALDEN: Zivilschutzpioniere sanieren Wege und Brücken

61 Zivilschützer sind diese Woche im ganzen Kanton Nidwalden unterwegs. Sie verbessern Wege und Brücke auf einer Länge von fünf Kilometern.

Pd/Rem
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Die neu erstellte Brücke beim neuen Weg Ennetacher- Humligen in Wolfenschiessen (Bild: PD)

Die neu erstellte Brücke beim neuen Weg Ennetacher- Humligen in Wolfenschiessen (Bild: PD)

In den Gemeinden Beckenried, Dallenwil, Emmetten, Ennetbürgen, Oberdorf, Stans, Stansstad und Wolfenschiessen stehen diese Woche insgesamt 61 Zivilschutzpioniere im Einsatz. Die Zivilschutzkompanie Stanserhorn führt den diesjährigen Wiederholungskurs unter der Leitung von Hauptmann Guido Odermatt durch.

Neben diversen Wegen, welche verbreitert oder verbessert werden, bietet ein Arbeitsplatz spezielle Herausforderungen: Im Gebiet Ennetacher-Humligen in der Gemeinde Wolfenschiessen wird ein 400 Meter langer Weg komplett neu erstellt. Der Bagger bahnt den Weg durch Wald und Wiese, ehe die Zivilschutzpioniere das Terrain mit Handwerkzeug ebnen. Zudem wird die Überquerung eines Bachs mit einer neu erstellten Brücke mit Betonfundamenten und Stahlträgern gesichert. Gesamthaft werden diese Woche Verbindungs- und Begehungswege in einer Länge von ungefähr fünf Kilometern zu Gunsten der Nidwaldner Bevölkerung gebaut, ausgebaut oder verbessert.

Die Zivilschutzorganisation Nidwalden ist bei jedem Wetter einsatzfähig. Dass dem so ist, beweisen die Pioniere der Kompanie Stanserhorn eindrücklich: Trotz viel Regen und tiefen Temperaturen wird mit grossem Einsatz gearbeitet. Um die Motivation der Pioniere hochzuhalten, bedarf es einerseits einer guten Ausrüstung und andererseits einer funktionierenden Logistik. Letzteres wird mit dem Kommandozug – zu welchem auch die Küchenmannschaft gehört – und einer vorausschauenden Planung der Kompanieführung sichergestellt.