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Nidwaldner Bauern erhalten gleich viel Fördergelder

Der Kanton unterstützt die Landwirtschaft wie bisher mit knapp 6 Millionen Franken. Der Landrat hat den entsprechenden Kredit einstimmig genehmigt.
Philipp Unterschütz
Die Landwirtschaft wird von 2020 bis 2023 mit 6 Millionen Franken gefördert. (Symboldbild: Pius Amrein, 24. April 2019)

Die Landwirtschaft wird von 2020 bis 2023 mit 6 Millionen Franken gefördert. (Symboldbild: Pius Amrein, 24. April 2019)

Nidwalden führt seine Agrarpolitik unverändert fort und unterstützt die gleichen Massnahmen wie bisher. Der Landrat genehmigte einstimmig einen «neuen» Rahmenkredit zur Förderung der Landwirtschaft von 5,96 Millionen Franken für die Periode von 2020 bis 2023. Das ist gleich viel wie für den Zeitraum von 2016 bis 2019.

Die Massnahmen umfassen die Förderung von besonders umweltgerechten, landschaftsverträglichen und ressourceneffizienten Bewirtschaftungsmethoden und Produktionssystemen, die Förderung der Biodiversität, der Viehzucht und des Viehabsatzes, Strukturverbesserungen und Absatzförderungen von hochwertigen einheimischen Produkten sowie Förderbeiträge für die Ersatzpflanzung von Hochstamm-Feldobstbäumen. «Mit dem Rahmenkredit werden die notwendigen kantonalen Mittel bereitgestellt, dass sich die Nidwaldner Landwirtschaft weiter in Richtung einer nachhaltigen und produzierenden Landwirtschaft weiterentwickelt, welche die von der Gesellschaft erwünschten Leistungen langfristig erbringen kann», warb Regierungsrat Joe Christen, Vorsteher der Landwirtschafts- und Umweltdirektion, für den Kredit.

Sämtliche Fraktionen waren sich einig, dass der Mittelbedarf mehr als ausgewiesen sei. Gesuche für Strukturverbesserungen würden künftig eher noch zunehmen.

Der parteilose Beckenrieder Landrat Pierre Nemitz lancierte einen Rückweisungsantrag, für den er aber keine einzige Stimme bekam. Er verlangte, die Regierung solle vor einem Entscheid noch eine zweite Variante zur Geldverteilung vorschlagen, die einzig Betriebe berücksichtige, die 100 Prozent «sauber» landwirtschaften würden, also auf jeglichen Einsatz von Chemie verzichten. (unp)

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