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Nidwaldner Firmen sind zufrieden

Viele Unternehmen können die gute Konjunkturlage nutzen. Das zeigt eine Umfrage des Kantons. Etwas weniger rosig sieht die Baubranche die kommenden zwölf Monate.
Martin Uebelhart
Das Baugewerbe beurteilt Geschäftsgang und Aussichten skeptischer als andere Branchen. (Symbolbild: Matthias Piazza)

Das Baugewerbe beurteilt Geschäftsgang und Aussichten skeptischer als andere Branchen. (Symbolbild: Matthias Piazza)

Den meisten Nidwaldner Firmen gehe es gut, schreibt die Volkswirtschaftsdirektion zum jüngsten Wirtschaftsbarometer. Viele Unternehmen könnten die aktuell günstige Konjunkturlage nutzen. 85 Prozent der Firmen beurteilen ihre derzeitige Ertragslage als «befriedigend» (42 %) oder als «gut» (43 %). Innerhalb der verschiedenen Branchen zeigen sich Unterschiede. Während bei Handel und Gewerbe, Dienstleistungen und Tourismus weniger als die durchschnittlichen 15 Prozent die Ertragslage als ungenügend einstufen, liegt dieser Wert bei der verarbeitenden Produktion (20 %) und dem Baugewerbe (24 %) höher.

Die Volkswirtschaftsdirektion geht davon aus, dass die positive Stimmung anhalten dürfte. Nur gerade fünf Prozent der befragten Unternehmen beurteilten die Aussichten für die kommenden zwölf Monate mit «schlecht», so die Medienmitteilung. Am grössten ist die Skepsis in der Baubranche. Dort hegen 11 Prozent der Unternehmen düstere Aussichten. Weitaus zuversichtlicher zeigen sich laut der Auswertung die Tourismusunternehmen und die Dienstleistungsfirmen. Die Baubranche stuft auch ihre Personalauslastung am schlechtesten ein. Gut ein Viertel der Bauunternehmen schätzt diese zurzeit eher zu tief ein. Über alle Branchen sind es 17 Prozent. Auf der anderen Seite geben dennoch 29 Prozent der befragten Bauunternehmen an, dass derzeit zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt würden.

Neun von zehn Firmen haben genug Aufträge

Die Unsicherheit im Baugewerbe sei schweizweit zu beobachten, sagt Jost Kayser, Direktionssekretär der Volkswirtschaftsdirektion, auf Anfrage. «Längere Zeit ist es gut gegangen in der Baubranche, begünstigt durch tiefe Zinsen.» Viele Firmen stellten sich nun die Frage, ob es so weiter geht, oder ob möglicherweise steigende Zinsen die Bautätigkeit dämpfen. Hinzu komme, dass im vergangenen Jahr die Bauarbeiten auf dem Bürgenstock beendet worden seien. Viele Nidwaldner Baufirmen hätten dort Aufträge ausführen dürfen. «Arbeit für die Baufirmen ist schon da im Kanton», so Kaysers Einschätzung. Neubauten würden vielleicht nicht mehr so viele erstellt, doch es gebe viele Häuser im Kanton, die renoviert oder umgebaut würden.

Als positiven Punkt streicht der Kanton heraus, dass neun von zehn aller befragten Firmen ihren Auftragsbestand im Moment als gut oder genügend einstufen.

Die Volkswirtschaftsdirektion führt seit 2006 bei den Nidwaldner Unternehmen halbjährlich eine Umfrage durch. Per Mitte Juni 2018 wurden 279 Firmen aus den Branchen verarbeitende Produktion, Baugewerbe, Handel & Gewerbe, Dienstleistung und Tourismus für die Online-Befragung angeschrieben. 194 Unternehmen haben an der Umfrage teilgenommen. Die Volkswirtschaftsdirektion spricht von einer erfreulich hohen Beteiligungsquote von fast 70 Prozent.

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