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Nidwaldner Fischer wollen bei Seeforelle einen nachhaltigen Bestand

Die Seefischer Nidwalden haben an ihrer Generalversammlung das Fangmindestmass der Seeforelle festgelegt. Ein Thema war auch der trockene Sommer.
Franz Niederberger
Präsident Simon Rohrer vor dem Vereinsplakat. (Bild: Franz Niederberger)

Präsident Simon Rohrer vor dem Vereinsplakat. (Bild: Franz Niederberger)

Zur 70. Generalversammlung begrüsste Präsident Simon Rohrer 54 Fischerinnen und Fischer im Restaurant Schlüssel in Dallenwil. Wie seinem Jahresrückblick zu entnehmen war, feierten die Mitglieder den runden Geburtstag des Vereines im vergangenen Jahr bescheiden. Nach dem Motto «kleine Geschenke erhalten die Freundschaft» überraschte der Vorstand die Teilnehmer bei den Anlässen.

Ein grosses Thema unter den Fischern war im vergangenen Jahr die extrem lange Schönwetterperiode mit hohen Temperaturen und der daraus resultierenden Trockenheit. Insbesondere der Äschenbestand in diversen Fliessgewässern litt darunter. Gemäss Aussagen von Simon Rohrer verhielten sich die Fische lethargisch aufgrund der höheren Wassertemperaturen an der Oberfläche der Seen. Dies verlangte eine Anpassung der Fanggewohnheiten, weil sich die Fische, insbesondere Futterfische, in grösseren Tiefen als üblich bewegten.

Das breit abgestützte Jahresprogramm bot für jeden und jede passende Tätigkeiten. Bildlich und musikalisch umrahmt führte Simon Rohrer das Vereinsjahr der Versammlung noch einmal vor Augen. Dazu zählten Bergseefischen, Fischkurse, Grillplausch, Fischerfest, Bootsfischen & Helferfest, Ferienpass und Fischbesatz. Erfreulich entwickelt sich die Nachwuchsarbeit, nach fünf Jahren intensiver Arbeit gehören über 40 junge, motivierte Jungseefischer der Sektion an. Damit ist eine gute Basis für den Fortbestand der Seefischer gelegt.

Vorstandsmitglieder werden bestätigt

Die Mitgliederbeiträge und die Einnahmen beim Vereinsfischen mit Fischerfest sind die zwei Standbeine des Vereins. Diese ermöglichten Kassier Florian Wandeler, einen Mehrertrag von rund 900 Franken auszuweisen. Formsache waren die Wiederwahlen im Vorstand von Daniel Odermatt und Gregor Allgäuer. Das Vertrauen für eine nächste Amtsperiode erhielt auch Präsident Simon Rohrer. Ihm fiel es einfach, das attraktive Jahresprogramm 2019 zu präsentieren.

Grossmehrheitliche Zustimmung fand der Antrag des Vorstandes, das Fangmindestmass der Seeforelle auf 45 Zentimeter Länge festzulegen. Mit dieser Massnahme können rund 60 Prozent der Seeforellen laichen, bevor sie gefangen werden. Dieser Grundsatzentscheid gewährleistet den nachhaltigen Bestand der Seeforelle.

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