Nidwaldner fühlen sich sicher

Die Bevölkerung des Kantons Nidwalden stellt der Kantonspolizei Nidwalden ein sehr gutes Zeugnis aus. Sie fühlt sich in ihrem Kanton sicher. Trotzdem gibts mancherorts Probleme.

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Polizeikommandant Hans Kaspar Steiner geht nach 29 Jahren in Pension: «Das Resultat dieser Umfrage ist für mich das schönste und beste Abschiedsgeschenk». (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Polizeikommandant Hans Kaspar Steiner geht nach 29 Jahren in Pension: «Das Resultat dieser Umfrage ist für mich das schönste und beste Abschiedsgeschenk». (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Im Rahmen einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung ermittelte die Nidwaldner Kantonspolizei im April/Mai 2012 zum zweiten Mal nach 2008 das subjektive Sicherheitsempfinden und die Einstellung der Einwohnerschaft gegenüber der Polizei. Ein bemerkenswert hoher Anteil der Bevölkerung fühlt sich sicher, nämlich 98 Prozent tagsüber und 90 Prozent in der Nacht.

Vergleicht man die Gemeinden, fällt auf, dass das Sicherheitsgefühl in Hergiswilam geringsten ist, während sich die Einwohner in Emmettenbesonders sicher fühlen. Aber auch die Bewohner von Stansschätzen die allgemeine Sicherheit in der eigenen Wohngemeinde geringer ein im Vergleich zum übrigen Kanton Nidwalden. Die Hergiswiler nennen überdurchschnittlich häufig Einbrüche als dringendstes Sicherheitsproblem sowie Drogen und Alkohol. In Buochswerden signifikant häufig Sachbeschädigungen in diesem Zusammenhang erwähnt.

Die grösste Bedrohung stellt aus der Sicht der Nidwaldner Bevölkerung der Strassenverkehr dar. 77 Prozent der Befragten geben an, Angst zu haben, Opfer im Strassenverkehr zu werden. Anders als im Jahr 2008 wird die Jugendkriminalität nicht mehr als dominant dringendstes Sicherheitsproblem erachtet.

Mehr als vier Fünftel der Bürgerinnen und Bürger empfinden den Schutz durch die Polizei als genügend. Zudem beurteilen sie die Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Nidwalden als freundlich, kompetent, sympathisch und hilfsbereit.

pd/rem