Nidwaldner Führungsstab besteht den Test

Überschwemmungen, ein Dammbruch und Todesfälle: Der Kantonale Führungsstab Nidwalden wurde am Donnerstag vom zuständigen Bundesamt mit einem fiktiven Szenario auf seine Einsatzbereitschaft getestet – und bekam vom Übungsleiter ein Lob.

Drucken
Teilen

Massive Regenfälle führen im Engelbergertal zu einem Hochwasser, das in dieser Grössenordnung statistisch alle 300 Jahre einmal auftritt. Dieses Notfallszenario wurde am Donnerstag der Kantonale Führungsstab Nidwalden (KFS) vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) im Zentrum für Bevölkerungsschutz in Oberdorf getestet.

Schreckensszenario bewältigt

Der der KFS in einer Mitteilung schreibt, waren rund 80 Personen von Zivilschutz, Polizei, Feuerwehr Militär, Gesundheitswesen und technischen Betrieben involviert. In der Übung hatten anhaltende, starke Niederschläge zu grossflächigen Überschwemmungen entlang der Engelberger Aa und schliesslich zum Bruch des Hochwasserdamms bei Dallenwil geführt. Überschwemmungen, Trinkwasserverschmutzungen, Schwelbrand und Teilevakuation des Kantonsspitals, Vermisstenanzeigen, Todesfälle – im Verlauf des Tages musste der KFS auf immer gravierendere Schadensmeldungen zu reagieren. Und anscheinend wurden die gestellten Aufgaben erfüllt. Am Ende des Tages gab es vom BABS-Übungsleiter jedenfalls ein Lob.

pd/bep